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calahan: Also streng genommen sind Kubrick oder Coppolas grosse Filme natürlich kein New Hollywood. Malick, Hellman oder Jim McBride - das ist echtes New Hollywood!
Filmkunstbar Fi...: Das hier ist New Hollywood als Label! Gibt noch ne strengere nerd Liste.

Hollywood

60er-70er / New Hollywood
Die Jahre zwischen 1967 und 1976 stehen für eine der interessantesten und besten Episoden des amerikanischen Films: Die Zeit des New Hollywood. Verschwörungen, Zombies, Gewalt und Sex wurden dem Publikum mit Erfolg verabreicht, ein Wunder war geschehen! Natürlich ist New Hollywood nicht Geschichte, sondern Verkürzung und Stilisierung. Etabliert hatte sich der Terminus 1975 in der Filmkritik und an den Unis. Die Veränderungen des Kinos seit den 60ern hatten Namen, die ganze Industrie wurde nun mit einzelnen Persönlichkeiten und ihren Visionen identifiziert: The graduate von Mike Nichols und Bonnie and Clyde von Arthur Penn markieren den Beginn der Ära. Eine Reise, die mit John Boorman´s Deliverance, Barbara Loden´s Wanda und Monte Hellman´s Two Lane Black Top durch das arme und wenig spektakuläre Amerika führte. Robert Altman (M.A.S.H.), Terrence Malick (Badlands), Peter Bogdanovich (The last picture show), Bob Rafelson (Head), Sam Peckinpah (The wild bunch), Hal Ashby (Harold and Maude), Francis Ford Coppola (The conversation) und Alan J. Pakula (Parallax view) sind Individualisten, die das Kino des New Hollywood bestimmten. Eine neue Generation von Regisseuren war geboren. Wenig später stiessen Martin Scorsese (Taxi driver), Steven Spielberg (Sugarland express) und George Lucas (American graffity) dazu und wurden Movie Brats getauft. „New“ ist ein Bruch in der Erzählform und eine Hinwendung zum neuen Kino nach Europa wie der französischen Nouvelle Vague. Klassische Helden, Pflichterfüllung und Lovestories mit Happy Ending, das gab es so nicht mehr. Stattdessen durfte ein unbekannter Regisseur wie Coppola ein Grossprojekt wie The godfather realisieren, die alt ehrwürdige Columbia brachte Easy Rider heraus und ein pessimistischer Horrofilm wie The night of the living dead spielt 20 Millionen Dollar ein. In der Mitte der 60er gab es das klassische Hollywood schon nicht mehr, die Filmindustrie musste sich dringend etwas einfallen lassen. Das Studiosystem war zerschlagen, Paramount wurden verkauft, immer mehr Produktionen fanden immer weniger Zuschauer. Der Erfolg billiger Exploitation Filme, etwa von Roger Corman, zwang die Industrie zu experimentieren. Gesucht waren Sachen wie dieser Blow up... Im Sinne der Nouvelle Vague unterstützten die Kritiker ein amerikanisches Kino der „auteurs“. Die Kritikerin Pauline Kael schrieb eine überschwängliche Rezension für Bonnie and Clyde und das markierte den Beginn. Das amerikanische Kino begann ähnlich wie das europäische, die eigene Gegenwart und Vergangenheit zu reflektieren, vergass aber dennoch nie herkömmliche Hollywood Bausteine: Auch in Chinatown oder French connection gibt es Ermittler, nur sind die nicht mehr in der Lage, für Gerechtigkeit zu sorgen. Der Western verliert seine stoische Ruhe, die Legenden sind tot. Little big man oder Soldier blue haben mit klassischen Hollywood Western so gut wie nichts mehr zu tun. Die alten Western Helden werden von den Ereignissen erschlagen, die jungen finden keine Legenden mehr vor. Die Schrecken des Vietnam Krieges schlagen sich in neuen Horrorfilmen wie Night of the living dead, Last house on the left von Wes Craven und Seizure von Oliver Stone nieder. New Hollywood ist vielfältig, gerade weil die Industrie verzweifelt nach neuen Wegen suchte. Die Tür zu neuem stand offen, selbst so aberwitzige Ideen, das Science Fiction Genre mit mit Mantel und Degen Filmen und einer ominösten Story um die „Macht“ zu kreuzen schien möglich... (vgl. epd 3/04, S. 20f)
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