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Stop making sense (Rating 8,8) (OF) DVD6208

Directed by:

Jonathan Demme

Actors:

David Byrne, Bernie Worrell, Alex Weir, The Talking Heads

Video:

More:

Description 
(DU FINDEST DEN GANZEN FILM AUF YOUTUBE) Der überwältigende Eindruck, den Stop Making Sense bei mir hinterlassen hat: Enorme Energie! Ich meine damit nicht die Energie einer umjubelten, gesunden, amerikanischen Rockband und ihren Fans. Normalerweise ist es doch das, was zählt, wenn wir uns Konzertfilme ansehen: Die Musik und die Cinematographie. Stop Making Sense wirkt eher wie ein Rausch. Im Mittelpunkt steht David Byrne und dessen Performance lebt vor allem vom Einfluss der Pantomime. Diese wird unterstützt durch das Widerspiel der Lichter, die auf einer Leinwand hinter ihm projiziert werden. Der Beginn von Stop Making Sense aber wirkt eher wie ein Anti-Konzertfilm. Wir erleben Byrne, wie er über die Bühne latscht mit einem Ghettoblaster. Er schaltet das Gerät ein und singt "Psycho Killer". Nach und nach erscheinen die übrigen Talking Heads sowie die Background Sängerinnen. Natürlich sind die Talking Heads keine Rock'n Roll Band, sondern nutzen verschiedene Einflüsse. Das berühmte Echo in Byrnes Stimme, wir kennen das von seinem Country Helden Hank_Williams. Die Talking Heads klingen nach Reggae und Gospel. Besonders für die älteren Semster damals in den 80ern, für die Rock'n Roll gleichbedeutend war mit Lärm, dürften die Talking Heads erstmals wie Musik geklungen haben! Stop Making Sense sieht auch filmisch gut aus! Jonathan Demme hatte nie zuvor einen Konzertfilm gemacht und verlässt sich ganz auf die Talking Heads. Er kreiert keine eigenen Lichter, sondern nutzt die der Bühnenshow. Das Beste an Stop Making Sense: Anstelle der verlogenen Jubel-Einspieler der Fans (verlogen, da sie meistens sowieso nur dramatisch gesetzt werden) fängt Demmes Kamera einzig die Bühne ein. Es gibt kein Publikum; wir sehen es nie. Wenn dann Byrne und seine Techniker Bühnenlichter einsetzen, um auf der Leinwand hinter ihm Projektionen zu erzeugen - fühlen wir uns dann nicht wie in der Musik gewordenen Version von Metro-polis? Stop Making Sense lebt vor allem von der körperlichen Präsenz Byrnes. Er trollt und rennt über die Bühne und wir wissen; dieser Mann ist überglücklich, Musik machen zu können! Und schliesslich wuchsen Konzerte in der Geschichte der Popmusik zu Theater-Performances oder gar Sportveranstaltungen (im Falle Byrnes!) heran. Stop Making Sense hat genau das mit grossem Nachdruck verstanden!

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