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YOUTUBE STREAM: Papillon (1973) (Rating 8,0) DVD7232

Directed by:

Franklin J. Schaffner

Actors:

Steve Mcqueen, Dustin Hoffman, Victor Jory

Description 
(DU FINDEST DEN GANZEN FILM AUF YOUTUBE). Es gibt bei uns in der Videothek eine grosse Fangemeinde des "alten" Papillon mit Steve McQueen. Nun, da der "neue" Papillon im Kino anläuft, findet die Fangemeinde bei mir am Videotresen ein hoch emotionales Thema: Der "alte" Papillon war gut, der "neue" kann unmöglich gut werden. Zeit, den "alten" aufzufrischen! Franklin J. Schaeffers Verfilmung des Romans von Henri Charriere, das war grosses und mutiges Kino! Manchmal romantisch, manchmal auch albern. Kino, wie man es 1973 - während der Hochphase der New Hollywood Erneuerung - nicht mehr so oft erleben durfte. Eine ausgesprochen teure, 150 minütige Odyssee. Ein Film, der sich nicht um seine Auflösung schert, sondern darum, uns permanent unter Hochspannung zu setzen. Was geschieht eigentlich am Ende mit Papillon? Ist das so wichtig? Der französische Roman belegt, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Nicht, dass uns das besonders interessieren würde - solange wir unterhalten werden. Im Mittelpunkt; Charriere (McQueen), genannt Papillon. Wir treffen ihn an Bord eines Gefängnis-Schiffs. Dort lernt er Louis Dega (Dustin Hoffman) kennen, der durch Brillengläser, so dick wie Mineralwasserflaschen, guckt. Dega war der berühmteste Falschmünzer Frankreichs. 1928 ruinierte er ein ganzes Heer an Investoren mit seinen "Anleihen". Immer hält Dega Geld versteckt an (oder sollte ich schreiben IN) seinem Körper. Im Gefängnis unterbreitet Papillon Dega ein Angebot: Papillon will Degas Fluchthelfer sein. Der wiederum soll die Flucht finanzieren. Ein Deal, einfach zu verstehen. Die emotionale Bindung beider Männer dagegen, wird uns noch nicht klar. Womöglich sind zwei solche Typen auch gar nicht fähig, Gefühle zu vermitteln? Das Schauspieler-Duo aber funktioniert simpel: McQueen verweigert sich im Under-Acting, Hoffman dagegen, übertreibt sein Spiel des Under-Actings. Papillon jedenfalls ist zuständig für die Action, während Dega den Intellektuellen darstellt. Menschlich wirkt an sich keiner von beiden. Dega erscheint eher wie Dustin Hoffman, so wie wir ihn schon früher erlebten, während Steve McQueen bestimmt sechs Wochen in der prallen Sonne briet. Menschen sollen sie aber auch gar nicht sein, sondern Kino! Überlebensgross. Eine Art Anti New Hollywood.

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