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The Act Of Killing (2012) (Rating 8,9) (OmeU) DVD7838

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The Act Of Killing (2012) (Rating 8,9) (OmeU) DVD7838
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Do, 27/03/2014 - 16:55
Directed by: Joshua Oppenheimer
Video: Trailer

Dokumentarfilmer Joshua Oppenheimer lädt Folterkenechte und Massenmörder ein, ihre Taten noch einmal nachzustellen. Stolz erzählen sie vom ungläubigen Blick der Opfer vor der Tortur und wie gründlich sie alles erledigt haben. Im Plauderton mit bester Laune. Sier erklären die "sauberen" Methoden, die sie selbst erfanden, damit ihre Arbeit weniger blutig wirkt. Ein älterer freundlicher Mann berichtet davon, wie er 1000 Menschen umbrachte - sowieso wird viel gelacht in The Act Of Killing. Heute sind sie alle geachtete und auch immer noch gefürchtete Männer, die eben die Drecksarbeit für das Regime machten. Was geschah damals in Indonesien während der 60er? Es gab einen gescheiterten Militärputsch, für den man die Kommunisten verantwortlich machte und etwa eine halbe Million Menschen starben. Diese Zeit wurde nie verarbeitet, im Gegenteil, man glorifiziert sie heute. Joshua Oppenheimer, ein amerikanischer Jude, von dem viele Familienangehörige im KZ starben, nimmt sich für seine erste Doku über das Massaker nur die Perspektive der Täter vor. Die Opfer werden (noch) ausgeblendet. Provozierend ist, wie Oppenheimer sie zur Selbstdarstellung einlädt - dass geht so weit, dass sie ganze Szenen von damals nachspielen dürfen! Zwischen Faszination und Entsetzen schwanken wir dabei, denn hier werden keine Monster vorgeführt, sondern Menschen, die taten, was sie für richtig hielten. Gewissenbisse? Nein, die allermeisten schlafen recht gut mit ihrer Vergangenheit. - Documentary filmmaker Joshua Oppenheimer invites torture rights and mass murderers to reenact their deeds. They proudly tell of the unbelieving gaze of the victims before the torture and how thoroughly they have done everything. In a chatty tone with the best of moods. Sier explain the "clean" methods, which they invented themselves, so that their work seems less bloody. An older friendly man tells about how he killed 1000 people - anyway there is a lot of laughter in The Act Of Killing. Today they are all respected and still feared men who did the dirty work for the regime. What happened in Indonesia during the 60s? There was a failed military coup for which the communists were blamed and about half a million people died. This time was never processed, on the contrary, it is glorified today. Joshua Oppenheimer, an American Jew, many of whose family members died in a concentration camp, takes only the perpetrators' perspective for his first documentary on the massacre. The victims are (still) hidden. It is provocative how Oppenheimer invites them to present themselves - it goes so far that they are allowed to reenact entire scenes from back then! We oscillate between fascination and horror, because here no monsters are shown, but people who did what they thought was right. Conscience bites? No, most of them sleep quite well with their past.

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Bekka
Bekka
Di, 15/03/2016 - 14:15

Disturbingly beautiful!

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