Crossroads klaut sich mühelos Versatz-Stücke aus anderen Filmen zusammen, so dass ich erst am Ende von Walter Hills Film bemerkte, wie originell er dabei vorgeht. Crossroads kombiniert eine Coming Of Age Geschichte mit dem Mythos des Robert Johnson, der seine Seele dem Teufel verkaufte. Ein Stück Leben plus eine übernatürliche Fabel. Zwei solide Genres. Wir erleben eine Lehrer-Schüler Geschichte und einen Showdown mit Duell wie er in Sport-Filmen vorkommt. Crossroads ist der Beweis, dass jeder Plot wieder und wieder erzählt werden kann und trotzdem noch unterhält! Ralph Macchio gibt den heiteren Teenager, der Blues-Gitarre spielt. Macchio hat diesen natürlichen jungenhaften Charme und wir nehmen ihm ab, dass er fanatisch ist in seinem Vorhaben, den Blues zu lernen. In einem Altenheim trifft er den alten Harmonica Spieler Willie Brown (Joe Seneca), einen Weggefährten Robert Johnsons. Der Junge verhilft ihm zur Flucht, doch anfangs nimmt der Blues-Man ihn trotzdem nicht ernst. Die Handlung folgt dem Country Song "Devil Went Down to Georgia." Brown muss nach Georgia, denn dort erwartet in ein Rendez-Vous mit dem Teufel, der Browns Seele fordert als alte Schuld. Auf dem Weg begegnen sie der jungen Diebin Frances (Jami Gertz) und damit findet sogar eine Romanze Eingang in den Film. Walter Hill hat sich auf Mythen spezialisiert. Oft scheint es in seinen Filmn so, als ob sich die Figuren darüber bewusst sind, als lebende Legenden zu agieren. Hill zeichnet sie überlebensgross, so sehr, dass es wie Satire wirkt. Die Kunst besteht darin, dass der Junge, Willi Brown und auch Frances trotzdem individuell gezeichnet sind, so dass wir ganz vergessen, uns tatsächlich in einem Film zu befinden, in dem der Teufel selbst auftritt. Wie üblich in einem Walter Hill Film hat Ry Cooder den Soundtrack komponiert. Ihm ist es zu verdanken, dass Hills Film die Musik eines Duells um Leben und Verdammnis bekommen hat. - Crossroads effortlessly steals offsets from other films, so that it wasn't until the end of Walter Hill's film that I realized how original he was. Crossroads combines a Coming Of Age story with the myth of Robert Johnson, who sold his soul to the devil. A piece of life plus a supernatural fable. Two solid genres. We experience a teacher-student story and a showdown with a duel as it occurs in sports movies. Crossroads is proof that every plot can be told over and over again and still entertains! Ralph Macchio gives the cheerful teenager who plays the blues guitar. Macchio has this natural boyish charm and we believe that he is fanatical about learning the blues. In an old people's home he meets the old harmonica player Willie Brown (Joe Seneca), a companion of Robert Johnson. The boy helps him to escape, but at first the blues man still doesn't take him seriously. The plot follows the country song "Devil Went Down to Georgia". Brown has to go to Georgia, because there he expects a rendezvous with the devil, who demands Brown's soul as old guilt. On the way they meet the young thief Frances (Jami Gertz) and thus even a romance enters the film. Walter Hill specializes in myths. In his films it often seems as if the characters are aware of acting as living legends. Hill draws them larger than life, so much so that it seems like satire. The art lies in the fact that the boy, Willi Brown and Frances are still individually drawn, so that we completely forget to actually find ourselves in a film in which the devil himself appears. As usual in a Walter Hill movie, Ry Cooder composed the soundtrack. It's thanks to him that Hill's movie got the music of a duel for life and damnation.
Kommentare
Eure letzten KommentareTrotz aufrichtiger Leistung
Trotz aufrichtiger Leistung von "Karate Kid"-Ralph Macchio ein recht oeder Roadmovie, bei dem die super-suesse Jamie Gertz viel zu frueh aus dem Geschehen aussteigt....
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