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Die Entdeckung der Unendlichkeit - The Theory of Everything (2014) (Rating 7,0) DVD4646

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Die Entdeckung der Unendlichkeit - The Theory of Everything (2014) (Rating 7,0) DVD4646
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Sa, 02/05/2015 - 22:19
Directed by: James Marsh
Schauspieler: Eddie Redmayne Felicity Jones Tom Prior
Video: Trailer

Hier die traurige und frustrierende Ironie von The Theory Of Everything, des Biopics über Stephen Hawking: Hawking, berühmt für die ungewöhnlichen, risikofreudigen Wege, die seine Forschung bestimmten, bekommt den denkbar konventionellsten Film, der jedem Risiko aus dem Weg geht. Regisseur James Marsh kratzt allenfalls an der Oberfläche des Autoren von A Brief History of Time, ohne auch nur einen Versuch zu unternehmen, tiefer zu graben. Ein Film, der einfach nur alle Erwartungen erfüllt und am Ende - ganz gut funktioniert. Eddie Redmayne spielt Hawking nicht nur als aussergewöhnlichen Wissenschaftler, sondern auch als leidenschaftlichen Mann. Nie hat der Anfang Dreissigjährige so überzeugend eine so komplexe Figur gespielt - ich wünschte nur, der Film hätte mehr hergegeben für seine Kunst. Die unermüdliche Hingabe, Liebe und Unterstützung von Jane Hawking wird dargestellt von Felicity Jones. Jane ist eine Figur voller Grazie, aber auch Stärke. Was musste diese Frau nur durchmachen: Sie zog drei Kinder gross, während sie ihren Mann im Rollstuhl betreute. Nebenbei unternahm sie noch ihre eigenen intellektuellen Aktivitäten. Es muss hart gewesen zu sein, das alles zu schlucken, doch davon sehen wir nur wenig im Film. Jane muss eine Heilige gewesen sein! Die frühen Szenen des Kennenlernens von Stephen und Jane sind die schönsten. Beide sprühen vor Energie und ergänzen sich gegenseitig. Alles scheint möglich für das brillante Paar - bis Stephen auf dem Campus zusammenbricht. Die Ärzte geben ihm nur noch zwei Jahre. Er will Jane verlassen, doch sie besteht auf die Beziehung, egal was kommt. Stephens Körper wird schwächer, schliesslich spricht er durch einen Computer, um sich mitzuteilen - sein Verstand aber arbeitet weiterhin scharf. Da Stephen sich andererseits beginnt, wie ein Kind aufzuführen, nimmt ihre Ehe einen irreparablen Schaden. Beide sind offen für andere Partner. Der Film wagt es aber kaum, diese neuen Beziehungen näher zu zeigen, sondern weicht aus. Gibt es eine passende Metapher für The Theory Of Everything? Vielleicht ist es Ganzheit? - Here's the sad and frustrating irony of The Theory Of Everything, the biopic about Stephen Hawking: Hawking, famous for the unusual, risk-taking ways that determined his research, gets the most conventional film imaginable, avoiding any risk. Director James Marsh scratches the surface of the author of A Brief History of Time without even trying to dig any deeper. A film that simply fulfils all expectations and - in the end - works quite well. Eddie Redmayne plays Hawking not only as an extraordinary scientist, but also as a passionate man. Never before has the thirty-year-old played such a complex character so convincingly - I just wish the film had given more for his art. The untiring dedication, love and support of Jane Hawking is presented by Felicity Jones. Jane is a figure full of grace, but also strength. What this woman had to go through: She raised three children while she looked after her husband in a wheelchair. Besides, she undertook her own intellectual activities. It must have been hard to swallow all this, but we don't see much of it in the film. Jane must have been a saint! The early scenes of getting to know Stephen and Jane are the most beautiful. Both radiate energy and complement each other. Everything seems possible for the brilliant couple - until Stephen collapses on campus. The doctors only give him two more years. He wants to leave Jane, but she insists on the relationship no matter what. Stephen's body becomes weaker, after all he speaks through a computer to communicate - but his mind continues to work sharply. On the other hand, as Stephen begins to act like a child, her marriage takes irreparable damage. Both are open to other partners. However, the film hardly dares to show these new relationships more closely, but evades them. Is there a suitable metaphor for The Theory Of Everything? Maybe it's wholeness?

Kommentare

Eure letzten Kommentare
carol.matinee
carol.matinee
Mo, 29/02/2016 - 12:56

Regisseur James Marsh erzählt

Regisseur James Marsh erzählt in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" die Geschichte von Stephen Hawking und seiner Frau Jane, aber auch über die Erkrankung, bei der nach und nach seine Bewegung eingeschränkt wird. Dadurch sitzt er mittlerweile im Rollstuhl und hat auch das Sprachvermögen verloren, mithilfe eines sprechenden Computers kommuniziert er mit den anderen Menschen. Trotz seiner Krankheit steckt in ihm ein Genie, das sich mit dem Weltall und der Physik beschäftigt, auch heute noch hat er sein Hobby nicht aufgegeben und ist berühmt dadurch geworden. Eddie Redmayne spielt wirklich hervorragend die Rolle des Stephen Hawking, authentisch vermittelt er dem Zuschauer den Charakter und die Krankheit von Stephen Hawking, wodurch er absolut einen Oscar verdient. Aber auch Felicity Jones als umsorgende, liebende Ehefrau, die mit ihm durch seine schwere Zeit geht und für ihn da ist, kann überzeugen. Die beiden harmonieren wunderbar und bringen das auch beeindruckend rüber, eine perfekte Besetzung für die Rolle von Stephen Hawking und seiner Frau Jane. David Thewlis, Emily Watson und Christian McKay sind weitere bekannte Darsteller in dem Film, die aber eher am Rande mitwirken. Die Kulissen von England sind sehr gut inszeniert, man beachte die Zeitspanne von den 60er bis 90er Jahren, in der die Handlung stattfindet. Sehr ruhig und bewegend erzählt, sorgt für Tränen und für Nachdenklichkeit. Ein Biopic, das wirklich gut gemacht ist und absolut sehenswert ist!

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Sina.W
Sina.W
Mi, 09/09/2015 - 17:02

Film ist doch immer schöner

Film ist doch immer schöner als die Realität! Aus der Leidensgeschichte des Stephen Hawking wird eine selbstlose Liebesgeschichte. Wir erleben ihn als Studenten, wie er heiratet und erkrankt. Dennoch zeugt er zwei Kinder und doch ist es für seine Frau so, als ob sie drei hätte. Der Film blendet aus, wie herrschsüchtig der kranke Forscher wurde. Schliesslich verlässt er seine Frau, um mit einer Jüngeren nochmal anzufangen. Im Film aber wird weggespart, dass genau diese Beziehung am Ende sadistische Züge trug - und diesmal wurde Hawking misshandelt. Was bleibt übrig? Ein Hollywood Biopic mit vielen Geigen und weichen Bildern.

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T.G.
T.G.
Mi, 13/05/2015 - 20:21

Dito!

Dito!

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charlotte.krrr
charlotte.krrr
Sa, 02/05/2015 - 23:05

Das wird das Biopic des

Das wird das Biopic des Jahres!

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