Paul (Félix de Givry) beschreibt den Sound, der ihm mit Quentin vorschwebt für ihr gemeinsames Projekt "Cheers": Zwischen euphorisch und melancholisch soll es klingen, eine Mischung aus Soul und Maschinen. Ungefähr so klingt auch Mia Hansen-Loves vierter Film, der eintaucht in die "French House" Szene der 90er. Sie scheint sich auszukennen, denn Eden beweist ein Gefühl für diese Epoche. Die Club Szenen wirken echt und genau daran kranken so viele Filme (wir kennen das, lustlos herumstehende Figuren in der Disco oder schlimme Einfälle, wie einzelne, die sogar zur Musik klatschen). Mia Hansen-love hat mit Laurent Garnier, Cassius und vor allem natürlich Daft Punk in der Pariser Vorstadt gefeiert auf "Warehouse" Parties. Ihr Bruder legte auf diesen Parties auf (unschwer wird er wohl Paul verkörpern?). Wie so oft in ihren Filmen, stützt sich die Filmemacherin auf Persönliches und lässt das Lebensgefühl, irgendwo zwischen der Euphorie des Moments und allgemeiner Leere im Film spürbar werden. Eden wirkt wie eine Anthologie des French House mit Künstlern wie Daft Punk, die am Rande auftreten (und auch mal vom Türsteher abgewiesen werden). Paul ist dabei der Held (unter anderem Greta Gerwig und Golshifteh Farahani spielen seine Freundinnen), aber abhängig vom monatlichen Geld der Mutter. Es ist deshalb auch die Geschichte eines Scheiterns. - Paul (Félix de Givry) describes the sound he has in mind with Quentin for their joint project "Cheers": it should sound euphoric and melancholic, a mixture of soul and machines. Mia Hansen-Love's fourth film, which immerses itself in the "French House" scene of the 90s, also sounds something like this. She seems to know her way around, because Eden proves a feeling for this epoch. The club scenes seem real and that's why so many movies are sick (we know that, figures standing around listlessly in the disco or bad ideas, like some people even clapping to the music). Mia Hansen-love celebrated with Laurent Garnier, Cassius and of course Daft Punk in the suburbs of Paris at "Warehouse" parties. Her brother hung up on these parties (he will embody Paul easily?). As so often in her films, the filmmaker relies on the personal and lets the feeling of life become palpable somewhere between the euphoria of the moment and general emptiness in the film. Eden looks like an anthology of the French House with artists like Daft Punk performing on the fringes (and sometimes rejected by the bouncer). Paul is the hero (Greta Gerwig and Golshifteh Farahani among others play his girlfriends), but depends on his mother's monthly money. It is therefore also the story of failure.
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Leider extrem langweilig und
Leider extrem langweilig und arthousig
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Ich habe schon wundervolle
Ich habe schon wundervolle Filme von ihr gesehen und hoffe, dass Eden nicht so mittelmäßig ist wie seine Kritiken...
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