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Fever - Fieber (2014) DVD-

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Fever - Fieber (2014) DVD-
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Mi, 20/07/2016 - 10:09
Directed by: Elfi Mikesch
Schauspieler: Carolina Cardoso Eva Mattes Martin Wuttke
Video: Trailer (german only)

Elfi Mikesch, avantgardistische Filmemacherin aus Österreich (die aber seit den 60ern in Berlin lebt), ist seit langem Stammgast der Berlinale. In ihrem neuen Film gehts um die Kriegsschuld ihres Vaters. Vorab aus dem Tagesspiegel kopiert: Was bedeuten die Bilder, was liegt dahinter? Das fragt sich das Mädchen im Film, das Elfi Mikesch keinesfalls als eigenes kindliches Ego, sondern als Filmfigur verstanden wissen will. Doch das hat sie sich auch selber damals daheim in Judenburg beim versunkenen Betrachten gefragt: von Wüstenoasen, malerisch gekleideten Orientalen, Geschichtenerzählern auf dem Markplatz von Marrakesch und mit Kalk überschütteten Leichen oder abgeschlagenen Köpfen der Opfer von Kolonialkonflikten. Die Schrecken des Krieges, die Schuld des Vaters als in der Kinderseele, den Generationen weiterwirkendes Gift. Ob sie den Vater im Nachhinein verachtet, wie die erwachsene Franziska am Ende des Films? Nein, sagt Elfi Mikesch, sie verachte die Unfähigkeit der Menschen, in Frieden zu leben. „Und das Kriegshandwerk, vor allem die Produktion, die daran verdient.“ Deren Profiteure saßen auch in den Zwanzigern häufig in Deutschland, wie die Filmemacherin als eine Art, den Raum hinter den Bildern auszuloten, recherchiert hat.

Ein weiterer Zwischenraum, der sie fasziniert, ist der zwischen Film und Fotografie. Oder wie sie es nennt: „das Vielleicht zwischen Null und Eins“. Null und Eins? „Ja, dem binären Code“, sagt Mikesch, die die Frage nach dem Fortbestehen der eigenen Existenz, nach Kontakt und Kommunikation in der entfesselten digitalen Bilderwelt zur Musik von John Cage geführt hat. Der arbeite ebenfalls viel mit Zwischenräumen, mit Pausen, sagt sie und zitiert ihn mit dem Satz: „Wir können nicht alles berechnen und das ist unsere Chance“. Nicht alles ausrechnen, nicht alles zeigen, aber manches sehen. (Quelle: http://www.tagesspiegel.de/kultur/festival-stammgast-elfi-mikesch-mein-…) - Elfi Mikesch, avant-garde filmmaker from Austria (who has lived in Berlin since the 1960s), has long been a regular guest at the Berlinale. Her new film is about her father's war guilt. Copied from the Tagesspiegel: What do the pictures mean, what lies behind them? The girl in the film asks herself this question, whom Elfi Mikesch does not want to be understood as a childlike ego of her own, but as a film character. But she asked herself the same question back then at home in Judenburg as she contemplated sunken: of desert oases, picturesquely dressed Orientals, storytellers in the market place of Marrakech and corpses showered with lime or cut off heads of the victims of colonial conflicts. The horrors of war, the guilt of the father as a poison working in the soul of the child, for generations to come. Whether she despises her father afterwards, like the grown-up Franziska at the end of the film? No, says Elfi Mikesch, she despises people's inability to live in peace. "And the war craft, especially the production that goes into it." Their profiteers often sat in Germany in the 1920s as well, as the filmmaker has researched as a way of sounding out the space behind the pictures.

Another space that fascinates her is that between film and photography. Or as she calls it: "perhaps between zero and one". Yes, the binary code," says Mikesch, who led the question of the continued existence, contact and communication in the unleashed world of digital images to John Cage's music. He also works a lot with spaces, with breaks, she says and quotes him with the sentence: "We can't calculate everything and that's our chance". Not calculating everything, not showing everything, but seeing some things. (Source: http://www.tagesspiegel.de/kultur/festival-stammgast-elfi-mikesch-mein-…)

Kommentare

Eure letzten Kommentare
Maikloeckchen
Maikloeckchen
Mi, 20/07/2016 - 20:01

Ich denke, das ist wie üblich

Ich denke, das ist wie üblich bei ihr ein vielschichtiges Werk. Elfi muss da nicht Elfie sein.

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