Do, 24/10/2024 - 11:54
Directed by:
Martin Scorsese
Schauspieler:
Tencho Gyalpo
Tenzin Thuthob Tsarong
Gyurme Tethong
Tulku Jamyang Kunga Tenzin
Tenzin Yeshi Paichang
Video:
Trailer
FREE ON YOUTUBE In der Mitte von Kundun warnt der 13. Dalai Lama den 14. Dalai Lama durch einen Brief: Die Kultur Tibets von bald von China zerstört werden. Was können wir nur dagegen tun; fragt der 14. Dalai Lama. Ein Berater erklärt ihm, dass er das weiss. Schliesslich hat er selbst den Brief verfasst. So funktioniert buchstäblich der Glauben an die Reinkarnation, an die Wiedergeburt. Kundun erzählt das Leben des 14. Dalai Lamas - doch das wiederum umfasst ein grösseres Leben über Jahrhunderte hinweg. Und genau das ist zugleich die Stärke und Schwäche des Films, der seine Hauptfigur Kundun wird nicht als Mensch, sondern als Ikone gezeigt. Es ist ein heiliges Leben, das über der Zeit steht. Es geht um Vollkommenheit in Gestalt eines Menschen. Bevor du Kundun ansiehst, solltest du dir dessen bewusst sein: Hier wird kein menschlicher Charakter gezeigt. In Anekdoten wird eine heilige Geschichte erzählt, fast so wie in der Kirche. Scorseses Filme haben immer eine spirituelle Komponente. Es geht um Figuren, die in Sünde leben und sich dessen bewusst sind. Kundun beginnt also im Jahr 1937, zur Zeit des 13. Dalai Lamas in Tibet. Die Mönche finden einen kleinen Jungen, von dem sie glauben, er sei ihr wiedergeborenes Oberhaupt. Sie stellen dem Kind eine Reihe von Gegenständen hin, auf dass er das Richtige auswählt. In Folge dessen wird der 13. Dalai Lama sogar Mao treffen, der verkündet, dass alle Religion gestorben sei (so dass der Dalai Lama diesem Mann nicht mehr in die Augen sehen kann und stattdessen auf seine blank gewienerten westlichen Schuhe starrt). Er steht vor der Herausforderung, seine Heimat Tibet zu verteidigen und gleichzeitig Gewaltlosigkeit zu praktizieren. Scorsese gliedert das in Episoden, nicht in einer herkömmlichen Handlung. Oft musste ich daran denken, dass sich dieser Stoff besser für Religion als fürs Kino eignet und doch ist Kundun ein bewundernswertes Werk, dass sich von derartigen Konventionen löst und einer ganz eigenen Vision folgt. - In the middle of Kundun, the 13th Dalai Lama warns the 14th Dalai Lama in a letter: The culture of Tibet will soon be destroyed by China. What can we do about it, asks the 14th Dalai Lama. An advisor tells him that he knows this. After all, he wrote the letter himself. This is literally how the belief in reincarnation, in rebirth, works. Kundun recounts the life of the 14th Dalai Lama - but that in turn encompasses a larger life spanning centuries. And this is precisely the strength and weakness of the film, as its main character Kundun is not shown as a human being, but as an icon. It is a sacred life that stands above time. It is about perfection in the form of a human being. Before you look at Kundun, you should be aware of this: No human character is shown here. A sacred story is told in anecdotes, almost like in church. Scorsese's films always have a spiritual component. They are about characters who live in sin and are aware of it. So Kundun begins in 1937, at the time of the 13th Dalai Lama in Tibet. The monks find a little boy who they believe to be their reincarnated leader. They place a series of objects in front of the child so that he chooses the right one. As a result, the 13th Dalai Lama will even meet Mao, who proclaims that all religion has died (so that the Dalai Lama can no longer look this man in the eye and instead has to look him in the eye).
Translated with DeepL.com (free version)


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