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Ich und Earl und das Mädchen - Me And The Dying Girl (2015) (Rating 8,2) (OmeU) DVD6388

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Ich und Earl und das Mädchen - Me And The Dying Girl (2015) (Rating 8,2) (OmeU) DVD6388
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Sa, 03/10/2015 - 14:52
Directed by: Alfonso Gomez-Rejon
Schauspieler: Thomas Mann RJ Cyler Olivia Cooke
Video: Trailer

Me And The Dying Girl lief in Sundance 2015 als Aussenseiter - unter dem Radar - und gewann! Alfonso Gomez-Rejons Film stellt einen Drahtseilakt dar, ein einzigartiges Experiment! Der Regisseur verfilmte seinen eigenen Roman, aber mit der hochkarätigen Unterstützung durch den Kameramann Chung-hoon Chung aus Südkorea und den Score von Brian Eno. Das Schauspieler-Ensemble ebenso bis in die Nebenrollen hochkarätig! Greg Gaines (Thomas Mann) hat eine Art Schutzwall um sich herum errichtet, seine schlimme Schulzeit durchzustehen. Er erlebt die Schule nicht als Ort verschiedener Cliquen, sondern wie ein Feld, aufgeteilt in verfeindete Staaten: Die Cafeteria ist Kandahar und wird von Greg als möglich vermieden. Sein einziger Freund heisst Earl (RJ Cyler), den er als "Kollegen" vorstellt, weil beide gemeinsam Kurzfilme produzieren. Darüber hinaus versuchen sie, das soziale Leben an der High School zu umgehen. Am liebsten hängen sie im Büro ihres Geschichtslehrers herum und sehen Filme wie Burden Of Dreams, Filme nach denen sie verrückt sind! Ihr Konzept wie folgt: Man nehme einen Filmklassiker, bevorzugt aus der Criterion Collection und ändere den Titel in “something stupid”. Aus "Breatless" wird "Breathe less". Manche Filme sind im Stop Motion Verfahren animiert, andere nicht - Greg jedenfalls benutzt sie alle, um sich von den Kids seines Alters abzugrenzen. Die Mauern, die Greg um sein Leben errichtet hat, bröckeln allerdings: Seine Mutter verlangt von ihm, sich mit einem Mädchen zu treffen. Rachel (Olivia Cooke) ist ziemlich unpopulär, aber süss. Sie hat die Diagnose bekommen, an Krebs erkrankt zu sein. Der Beginn einer "doomed friendship", wie der Film urteilt in einem Zwischentitel: “The Part Where I Panic Out of Sheer Awkwardness”. Doch sind sie wirklich verloren? Greg selbst erinnert uns daran, dass jetzt keine romantische Liebesgeschichte einsetzen würde... Me And Earl And The Dying Girl ist einer der klügsten Teenager Filme der letzten Jahre. Die Geschichte eines Jungen, der von Filmemachern wie Herzog und seinem exzentrischen Vater erzogen wird und vermutlich irgendwann zu einem Zyniker heranwachsen würde. Jedoch: Dadurch, dass Rachel seine Filme ansieht, zerstört sie seine Selbstverteidigung. Greg, Rachel und Earl sind Charaktere, die vom Film (und von uns) wirklich geliebt werden. Wir geniessen die Zeit mit ihnen, was den letzten Akt nur umso schmerzhafter macht. Teenager Filme haben normalerweise den Effekt, dass wir uns "gut" fühlen, weil sie so eine "Leichtigkeit" haben. Me And Earl hat auf mich den gegenteiligen Effekt: Ich bekomme Lust, selbst etwas zu kreieren! Nicht, dass ich mich befriedigt zurücklehne; der Film lässt mich selbst kreativ werden! Er lehrt uns, unsere Beziehungen untereinander zu überdenken und dass zurück zu lassen, was nichts zählt. Diejenigen, die sich auf den Film einlassen, können Me And Earl wie einen Freund betrachten und werden ihn nicht so schnell vergessen. - Me And The Dying Girl was an outsider - under the radar - at Sundance 2015 and won! Alfonso Gomez-Rejon's film is a tightrope act, a unique experiment! The director filmed his own novel, but with the top-class support of cameraman Chung-hoon Chung from South Korea and the score of Brian Eno. The ensemble of actors is also top-class up to the supporting roles! Greg Gaines (Thomas Mann) has built a kind of rampart around him to get through his bad school days. He does not experience the school as a place of different cliques, but as a field divided into hostile states: The cafeteria is Kandahar and Greg avoids it as far as possible. His only friend is Earl (RJ Cyler), whom he introduces as a "colleague" because they produce short films together. They also try to avoid social life in high school. They prefer to hang out in their history teacher's office and watch films like Burden Of Dreams, films they're crazy about! Your concept as follows: Take a film classic, preferably from the Criterion Collection, and change the title to "something stupid". Breatless" becomes "Breathe less". Some films are animated in stop motion, others are not - Greg at least uses them all to set himself apart from the kids his age. However, the walls Greg has built around his life are crumbling: his mother asks him to meet a girl. Rachel (Olivia Cooke) is quite unpopular, but cute. She was diagnosed with cancer. The beginning of a "doomed friendship", as the film judges in an intertitle: "The Part Where I Panic Out of Sheer Awkwardness". But are they really lost? Greg himself reminds us that no romantic love story would start now... Me And Earl And The Dying Girl is one of the smartest teenage films of recent years. The story of a boy who was brought up by filmmakers like Herzog and his eccentric father and who would probably one day grow up to be a cynic. However: By watching his films, Rachel destroys his self-defense. Greg, Rachel and Earl are characters that are really loved by the movie (and by us). We enjoy our time with them, which makes the last act all the more painful. Teen films usually have the effect that we feel "good" because they have such "lightness". Me And Earl has the opposite effect on me: I get the desire to create something myself! Not that I lean back with satisfaction; the film lets me get creative myself! He teaches us to rethink our relationships and leave behind what doesn't matter. Those who get involved with the film can regard Me And Earl as a friend and will not forget him so quickly.

Kommentare

Eure letzten Kommentare
Basta
Basta
Di, 08/03/2016 - 11:17

I confess I had my cynic hat

I confess I had my cynic hat on when watching this. Despite that I enjoyed it and it felt pretty authentic.

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fitz
fitz
So, 06/03/2016 - 15:11

"Me and Earl and the Dying

"Me and Earl and the Dying Girl" handelt von einem High-School-Schüler, der viel daran setzt, möglichst wenig anzuecken, bis ihn seine Mutter dazu bringt, Zeit mit einer leukämiekranken Mitschülerin zu verbringen. Eine Freundschaft entwickelt sich.

Mir war sehr rasch klar, warum dieser Film bei jenem großen US-Indie-Filmfestival derart eingeschlagen hat - ein rührendes Thema, das Gallo in seiner Aufzählung noch vergessen hat, und das im, hustähem, "wirklichen Leben" nichts zum Lachen ist, leicht und humorvoll aufbereitet hätte ja eigentlich schon reichen können, aber nein, man machte Greg, so heißt der High-School-Schüler, auch noch zum Filmnerd, der zusammen mit einem Freund aus frühen Kindheitstagen Parodien zu mehr oder weniger bekannten Filmen dreht.

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steffenhaug
steffenhaug
Mi, 07/10/2015 - 20:16

Greg (Thomas Mann) ist

Greg (Thomas Mann) ist zurückhaltend, sucht in Videotheken lieber alte Filmklassiker heraus, als soziale Kontakte zu knüpfen. Er dreht gerne Parodien von bekannten Filme. Sein Vater (Nick Offerman) ist ebenfalls Filmliebhaber und sieht gerne Filme von Werner Herzog an. Womöglich hat der Vater den Sohn maßgeblich zur Cinephilie getrieben.
Greg, als typische, fast graue Maus, will im Schultag unerkannt bleiben und flüchtet mit seinem "CoWorker" Earl (RJ Cyler) in Filmklassiker. Erst als seine genervte Mutter ihn dazu verdonnert, seine Krebskranke Mitschülerin Rachel (Olivia Cooke) zu besuchen und ihr die Diagnose zu erleichtern, muss Greg seine sämtliche, aufgebauten Grenzen brechen. Zwischen den beiden bahnt sich eine ungleiche Freundschaft an, die Greg immer wieder in seiner rückwirkenden Erzählung, als "doomed" bezeichnet. Warum er das tut, verrate ich natürlich nicht ;-)
Der Film liebt, so wie Greg, die Filme außerordentlich. Es kommen nicht nur bekannte Filmklassiker vor, sondern auch berühmte Musikstücke, die in das Gesamtszenario passen.
Glücklicherweise ist ME AND EARL AND THE DYING GIRL kein Film, der negativ zu einer unheilbaren Krankheit steht, sondern versucht zu vermitteln, dass man selbst in dieser Zeit das Beste daraus machen kann. Es mag Filme geben, die auf solch eine Prämisse auf den Feelgood-Zug aufsteigen und die Krankheit unter den Teppich kehren: Dieser FIlm macht das zum Glück nicht.

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Tundra
Tundra
So, 04/10/2015 - 09:59

Ihr werdet immer aktueller.

Ihr werdet immer aktueller. Ich hatte schon mal bei den jährlichen Sundance Gewinnern geschaut und keinen Release gefunden.

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