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Juno (2007) (Rating 9,0) DVD9618+7563

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Juno
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Do, 27/03/2014 - 16:54
Directed by: Jason Reitman
Schauspieler: Ellen Page (Juno Macguff) Michael Cera (Paulie Bleeker) Jennifer Garner (Vanessa Lorring) Olivia Thirlby (Leah) Jason Bateman Allison Janney Daniel Clark (Steve Rendazo) Valerie Tian (Pershanti)
Video: Trailer

Hier kommt Juno alias Ellen Page - Everybody's Darling! Einer der klügsten, witzigsten und berührendsten Filme, die wir in der Filmkunstbar Fitzcarraldo anbieten können! Juno beginnt mit der Respektlosigkeit einer Screwball Comedy und endet als Charakterstudie. Mit Figuren, die wir lieben gelernt haben! Schon erstaunlich, wie wir trotz der dreisten und hippen Dialoge, Juno von Grund auf kennenlernen und verstehen. Das ist ganz allein der Verdienst von Ellen Page - und gabs in letzter Zeit überhaupt eine tollere Performance als ihre? Ich denke, es ist Konsens, dass Komödie viel schwieriger ist als Drama. Es braucht einen schnellen Verstand, Selbstbewusstsein, aber auch die Gabe, zu stoppen, bevors zu viel wird. Page hat das: Die Präsenz und das Timing! Juno lebt aber auch von dem präzisen Drehbuch, in dem uns die Charaktere irgendwie immer einen Schritt voraus sind. Kurz bevor wir zu reflektieren beginnen, habens sie das schon gemacht. Juno ist wie eine Einladung an uns, nicht passiv zu schauen, sondern uns ganz einzulassen. Ellen Page, während der Dreharbeiten bereits zwanzig, spielt Juno MacGuff, gerade sechzehn. Sie versucht sich an einem sexuellen Experiment, dem ihr Freund Paulie (Michael Cera) nicht folgen kann. Klar, Juno wird schwanger und nach einer einschlägigen Erfahrung in der Abtreibungs-Klinik, entschliesst sie sich, das Kind zu behalten. Wie sie ihre Eltern darüber aufklärt, dass ist eine der Szenen, die Juno so ungewöhnlich und wundervoll machen. Bren (Allison Janney) und Mac (J.K. Simmons) sind die liebenswertesten, selbstbewusstesten und liberalsten Eltern, die ich je in einer Teenie Komödie sah. So warmherzig und humorvoll, dass wir verstehen, wie Juno selbst so werden konnte. Mit ihrer Hilfe sucht Juno Adoptiveltern (Jennifer Garner und Jason Bateman): Ein Möchtegern-Rockstar um die 40 und eine Gattin, die ihr Haus ganz nach den Schöner-Wohnen Prinzipien ausgestaltet hat. Dumm nur, dass er nicht für eine Vaterschaft bereit ist, mehr Interesse an Bands und Comics hat - sogar an Juno! Nun folgen wir Juno durch die neun Monate ihrer Schwangerschaft und scheinbar ganz nebenbei, lernen wir sie durch all ihre Sprüche und Schlagfertigkeiten kennen. Besonders warmherzig die Szenen, in denen sich Juno mit ihrem unreifen Adoptiv-Papa über Punk-Bands austauscht und Jennifer Garner als liebende Adoptiv-Mutter das Baby im Bauch fühlt! Drei Mal hab ich Juno nun gesehen und weiss, dass es einer der Filme ist, die man nie vergisst. Einige Dialoge bleiben, viele Eindrücke auch! Es ist einer dieser Filme, die ein Teil von mir geworden sind. Regisseur Jason Reitman hat keinen einzigen Fehler gemacht, nichts Abgeschmacktes, keine Szene umsonst! Alles fliesst, ist heiter und licht. Reitman ist ein angenehmer Konservativer, vertritt das Familien-Ideal auf ganz eigene Weise. Alle Figuren sind ganz sie selbst und beugen sich keinem fremden Willen - schon gar keinem Konsens. Schrullig sein - ja, bitte! Am allerschönsten, das Finale - doch ich will nicht zuviel verraten... - Here comes Juno aka Ellen Page - Everybody's Darling! One of the smartest, funniest and most touching movies we can offer in the movie art bar Fitzcarraldo! Juno begins with the disrespect of a screwball comedy and ends with a character study. With characters we've learned to love! It's amazing how we get to know and understand Juno from the ground up despite the audacious and hip dialogues. That's all thanks to Ellen Page - and has she had a better performance lately than her? I think there is a consensus that comedy is much more difficult than drama. It needs a quick mind, self-confidence, but also the gift of stopping, forthcoming too much becomes. Page has that: The presence and the timing! Juno also lives from the precise script, in which the characters are always one step ahead of us. Shortly before we start to reflect, they have already done that. Juno is like an invitation to us not to look passively, but to let ourselves in. Ellen Page, already twenty during the shooting, plays Juno MacGuff, just sixteen. She tries her hand at a sexual experiment that her boyfriend Paulie (Michael Cera) can't follow. Sure, Juno becomes pregnant and after a relevant experience in the abortion clinic, she decides to keep the child. How she enlightens her parents about this is one of the scenes that make Juno so unusual and wonderful. Bren (Allison Janney) and Mac (J.K. Simmons) are the most lovable, confident and liberal parents I've ever seen in a teen comedy. So warm-hearted and humorous that we understand how Juno himself could become like this. With her help Juno looks for adoptive parents (Jennifer Garner and Jason Bateman): A would-be rock star around 40 and a wife who has designed her house according to the Schöner-Wohnen principles. Unfortunately, he's not ready for paternity, has more interest in bands and comics - even Juno! Now we follow Juno through the nine months of her pregnancy and seemingly by the way, we get to know her through all her sayings and hits. The scenes in which Juno and her immature adoptive dad talk about punk bands and Jennifer Garner, the loving adoptive mother, feels the baby in her belly, are especially warm-hearted! I've seen Juno three times now and know it's one of those movies you'll never forget. Some dialogues remain, many impressions too! It is one of those films that have become a part of me. Director Jason Reitman didn't make a single mistake, nothing tasty, no scene for nothing! Everything flows, is cheerful and light. Reitman is a pleasant conservative, represents the family ideal in his own way. All figures are completely themselves and do not bow to any foreign will - especially not to any consensus. Be quirky - yes, please! Most beautiful of all, the finale - but I don't want to betray too much...

Kommentare

Eure letzten Kommentare
nele singapore
nele singapore
Mo, 25/01/2016 - 13:40

Ich kann mich noch gut an die

Ich kann mich noch gut an die Begeisterung erinnern, als "Juno" für den Oscar in der Kategorie "Bester Film" nominiert wurde. Schließlich kommt es sehr selten vor, dass eine Komödie sich in diesen Bereich verirrt. Allerdings hat sie sich zurecht in diesen Bereich verirrt. Der Film überzeugt mit einem gelungenen Drehbuch und klasse Schauspielern, die alle Figuren sehr lebensnah auf die Leinwand bringen. Man ist von Anfang an dabei und fühlt sozusagen mit.

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