Der Sieg der Revolution markierte auch filmisch den Beginn einer neuen Ära. Über Nacht verwandelte sich die Insel in einen Vorreiter des lateinamerikanischen (Autoren)kinos durch die Gründung des kubanischen Filminstituts. Seit 50 Jahren müssen die Filmemacher nun im Spannungsfeld von Ideen und staatlicher Lenkung produzieren. In erster Linie werden die Filme nach wie vor in Habana und Umgebung gedreht. In den 60ern entstanden kleine Klassiker wie La muerte de un burocrata, Las aventuras de Juan Quin Quin oder Las doce sillas (Die zwölf Stühle). 1990 inszenierte Fernando Perez Hello Hemingway und schliesslich sein Meisterwerk La vida es silbar. Publikumserfolge während der 90er waren Fresa y chocolate (Erdbeer und Schokolade) aus dem Queer Cinema, Guantanamera oder Lista de espera (Kubanisch reisen). Neuere Publikumsfilme sind Habana Blues und 2012 Melaza sowie Una noche. Kubanisches Kino erzählt vom Leben zu Hause, ob man geht oder bleibt, obwohl nichts mehr geht. Leben im Stillstand, unmöglich, ohne Fantasie.
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eine sehr umfassende
eine sehr umfassende länderübersicht! da ich im sommer einige zeit dort verbringe, bedanke ich mich! bei ferando perez hatte ich mal ein seminar besucht, deshalb, zuerst seine filme!
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