Bella E Perduta, das bedeutet so viel wie "schön und verloren". Pietro Marcello hat auch einen seltsam verwunschenen Film gemacht! Am liebsten schweigt man oder rezitiert Gedichte - immerhin hält sich der Film an jene, die auch sonst nie zu Wort kommen. Einmal ist da der Büffel Sarchiapone und dann Tommaso Cestrone, der Aufseher eines verlassenen Palastes. Er vermittelt zwischen den Lebenden und den Toten. Schliesslich wäre da noch Gesuino, ein dichtender Hirte. Bella E Perduta funktioniert als Fabel, die auch dem Büffel eine Stimme verleiht. Tommasos Wunsch zufolge, soll dem Büffel diese Gabe verliehen werden. In einem unheimlichen Himmelreich der Unsterblichkeit, kommt man der Bitte nach und dann beginnt Sarchiapone zu erzählen. Er träumt davon, fremde Welten zu erkunden und fragt sich, wann seine Knechtschaft endlich vorüber ist? Er lebt übrigens gefährlich, da männliche Bullen Schlachtvieh sind, während die weiblichen Tiere Milch geben für den berühmten Mozzarella. Pietro Marcellos Film ist geprägt vom plötzlichen Tod Tommaso Cestrones, den es wirklich gab. Ursprünglich sollte dieser halbdokumentarische Film ein Portrait über den "Engel von Carditello" werden. Was blieb? Der Büffel. Pietro Marcello zeigt ein verarmtes Italien, dessen Schönheit aber immer noch durchblickt. Es braucht Menschen wie Cestrone, der sich dagegen zur Wehr setzt, wenn in seinem Feuerland Giftmüll abgelagert wird. Die Vergangenheit blitzt immer wieder auf: Die Fresken aus dem Bourbonenpalast oder die Gedichte Gesuinos. Bella E Perduta ist eine Ode, ein Abgesang. Man muss hier nicht alles begreifen, um es zu verstehen. - Bella E Perduta means "beautiful and lost". Pietro Marcello has also made a strangely enchanted film! People prefer to keep quiet or recite poems - after all, the film keeps to those who never get a word in edgewise. Once there is the buffalo Sarchiapone and then Tommaso Cestrone, the overseer of an abandoned palace. He mediates between the living and the dead. Finally, there is Gesuino, a poetry shepherd. Bella E Perduta functions as a fable that also gives the buffalo a voice. According to Tommaso's wish, the buffalo shall be given this gift. In an eerie kingdom of immortality, you comply with the request and then Sarchiapone begins to tell. He dreams of exploring foreign worlds and wonders when his bondage is finally over? He lives dangerously, by the way, since male bulls are animals for slaughter, while the female animals give milk for the famous mozzarella. Pietro Marcello's film is marked by the sudden death of Tommaso Cestrones, which really existed. Originally this semi-documentary film was to become a portrait of the "Angel of Carditello". What remained? The buffalo. Pietro Marcello shows an impoverished Italy, but its beauty still shines through. It takes people like Cestrone to defend himself when toxic waste is deposited in his Tierra del Fuego. The past flashes again and again: The frescoes from the Bourbon Palace or the poems of Gesuino. Bella E Perduta is an ode, a farewell song. You don't have to understand everything to understand it here.
Kommentare
Eure letzten Kommentare
Eine Dokumentation, ein
Eine Dokumentation, ein Märchen, eine Parabel. Alles, was nicht zusammen passt, kommt hier zusammen.
- Anmelden oder Registieren, um Kommentare verfassen zu können


Werde Teil der Community
Schreibe Kommentare, vote für Deine Favoriten oder sende uns Deinen Film-Vorschlag.