Was ist nur ein Nachtmahr? Wir erfahren es, wenn wir uns nicht von der Warnung abschrecken lassen, gleich Stroboskop-Effekten ausgesetzt zu werden. Tina ist 17 und aus gutem Hause. Wir lernen sie auf einer Pool Party kennen mit Techno Beats und eben dem Strobo, vor dem bereits gewarnt wurde. Tina bereitet sich zwar aufs Abi vor, macht aber auch gern die Nacht durch und schluckt die passenden Pillen. Eben noch schwärmt sie für Adam, als auf einmal eine grässliche Kreatur in ihr Leben eindringt: Der Nachtmahr. AKIZ zeigt nun eindringlich ihre Angst und Entfremdung (wer zuvor mal einen Film von ihm gesehen hat, merkt, wie konzentriert der Künstler mittlerweile filmt). In exzessiven Montagen werden ihre Visionen vorgeführt - immer wieder unterbrochen durch irritierende Zeitsprünge. Wir erleben die ratlosen Eltern und schliesslich taucht ein Psychiater ein in ihre Wahrnehmung: Was zuvor nur Tina sehen konnte, erleben nun auch wir: Einen kleinen runzligen Gnom mit dürren Fingern und einem Buckel. Seine Augen sind blind und doch sieht der Nachtmahr. Manchmal müssen wir sogar lachen, wenn er vor dem Kühlschrank kauert und die Vorräte frisst. In dem Gnom paart sich schwarze Romantik mit ganz normalen Teenager-Ängsten. AKIZ, seines Zeichens Regisseur und Bildhauer, muss den Mahr zuvor schon modelliert haben. Das fertige Wesen sieht so aus wie ich mir ähnliche Monster in den Romanen der Romantik vorgestellt habe. Ein Verwandter des Sandmanns. Das Budget betrug weniger als 100.000 Euro, doch damit ist ein Bilderrausch sondergleichen gelungen! Carolyn Genzkow trägt ihre Rolle mit Bravour und macht Tina auch für diejenigen interessant, die weder an Feierei, noch an Pillen ein grösseres Interesse haben. Hier kommt einer der "kleinen" Filme, die gesehen werden wollen! - What's a nightmare? We will know if we don't let ourselves be deterred by the warning to be exposed to stroboscopic effects right away. Tina is 17 and from a good family. We meet her at a pool party with techno beats and the strobo that has already been warned about. Tina prepares for her A-levels, but she also likes to go through the night and swallow the appropriate pills. A moment ago, she raved about Adam when a horrible creature invades her life: The Nightmare. AKIZ now urgently shows her fear and alienation (who has seen a film of him before, notices how concentrated the artist now films). Their visions are presented in excessive montages - repeatedly interrupted by irritating jumps in time. We experience the helpless parents and finally a psychiatrist dives into their perception: What only Tina could see before, we now also experience: A little wrinkled gnome with skinny fingers and a hump. His eyes are blind, yet the nightmare sees. Sometimes we even have to laugh when he crouches in front of the fridge and eats the food. The gnome combines black romance with normal teenage fears. AKIZ, director and sculptor, must have modeled the Mahr before. The finished being looks like I imagined similar monsters in the Romantic novels. A relative of the Sandman. The budget was less than 100.000 Euro, but this was an unparalleled success! Carolyn Genzkow performs her role with flying colours and makes Tina interesting even for those who have no greater interest in celebration or pills. Here comes one of the "little" films that want to be seen!
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Ein bisschen ratlos blieb ich
Ein bisschen ratlos blieb ich zurück, aber das ist ja auch mal schön
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