FREE ON YOUTUBE (DU FINDEST DEN GANZEN FILM FREI AUF YOUTUBE) Wer war das ungekrönte Königspaar des ganz frühen Hollywoods? Eindeutig: Douglas Fairbanks und seine Frau Mary Pickford; ihrerseits Studiobosse von United Artists (gemeinsam mit Charles-Chaplin und D.W.-Griffith). Fairbanks war ursprünglich Komödiant, wechselte dann aber ins Abenteuer-Fach. Er spielte verwegene Charaktere voller Anmut, Akrobatik und Humor. Sein grösster Erfolg: Thief of Bagdad - realisiert von Fairbanks eigenen Studios und inszeniert von Regisseur Raoul Walsh war ein Blockbuster. Produziert mit einem gewaltigen Budget und grossem Umfang. Über dem Geschehen aus 1001 einer Nacht: Fairbanks als gelenker Dieb. Einer, der sich nimmt, was er will. Doch dann verliebt er sich. In die schöne Prinzessin. Ja, er findet Erlösung! Schön ist die Darstellung des Islam. Denn der Dieb verachtete den Islam einst. Dann aber rettet er Bagdad vor den Mongolen und wird geläutert. Islamfeindlichkeit? Damals, 1924, überhaupt nicht! Als schöne Zutaten erleben wir ein geflügeltes Pferd und einen fliegenden Teppich und jede Menge magischer Verwandlungen. Und wir lernen viel: Das Glück will verdient werden! -
FREE ON YOUTUBE Who was the uncrowned royal couple of early Hollywood? Definitely: Douglas Fairbanks and his wife Mary Pickford; for their part studio bosses of United Artists (together with Charles-Chaplin and D.W.-Griffith). Fairbanks was originally a comedian, but then switched to the adventure business. He played bold characters full of grace, acrobatics and humor. His greatest success: Thief of Bagdad - realized by Fairbanks own studios and directed by Raoul Walsh was a blockbuster. Produced with a huge budget and large scale. Above the events of 1001 of a night: Fairbanks as an articulated thief. One who takes what he wants. But then he falls in love. In the beautiful princess. Yes, he finds salvation! The representation of Islam is beautiful. Because the thief once despised Islam. But then he saves Baghdad from the Mongols and is purified. Islamophobia? At that time, 1924, not at all! As beautiful ingredients we experience a winged horse and a flying carpet and lots of magical transformations. And we learn a lot: happiness has to be earned!
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Die zweite Hälfte ist weniger
Die zweite Hälfte ist weniger interessant, da sie inhaltlich nur noch Selbstläufer ist und zum reinen Schaulaufen der Spezialeffekte verkommt. Die erste Hälfte, als Fairbanks noch einen klassichen "Antiheld" verkörpert, der dann durch Liebe auf die richtige Spur kommt, bereitet mehr Vegnügen.
Insgesamt ein Film, der formal ganz von seinen Schauplätzen diktiert wird. Bereits in den ersten zwanzig Minuten "stolpert" der Hauptdarsteller von einem verrückten, exotischen Schauplatz Bagdads binnen weniger Schritte zum Nächsten. Die Schauplätze sind wundervoll ausgestattet, und oft, wie im Falle des Prinzessinenpalastes von geometrischen Linien und Formen durchdrungen. Die Inszenierung ähnelt an vielen Stellen der einer Oper; die Schauspieler sind wie Chor, Solisten, etc. im Bild choreographiert.
Besonders gefallen hat mir der Übergang von der ersten in die zweite Hälfte; die Wandlung vom Antiheld zum Held wartet mit melodramatischen, emotional intensiven Szenen auf.
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