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Sehr speziell, und da gibt es
Sehr speziell, und da gibt es kaum etwas Vergleichbares. EInfach beeindruckend, was Denis mit Bildern zaubert; sie hat hier einen Roman adaptiert, und das, praktisch ohne dass ein Wort gesprochen wird. Und auch die Bilder sind auf den ersten Blick nicht besonders "informativ": Wir erhalten keine fein säuberlichen, einprägsamen Totalen, sondern im Bild sind meistens "halbe" Sachen: halbe Autos, ein halber Haarschopf, ein halbes Fenster etc. Die Kamera ist stehts scheinbar sinnlos nah an den DIngen dran. Man muss sich in alle Bilder deshalb bewusst "einarbeiten", und sie sich selbst zugänglich machen. -
Und gleichzeitig verkommen die Bilder zu einem komplett sinnlichen Rausch, werden getragen von Musik, oder von feinsten Augenbewegungen (Augen in extremer Grossaufnahme, das gibt es oft), und schwemmen sich vorwärts. Lyrik in Filmform. Eine märchenhafte Komponente kommt ebenfalls hinzu. -
Nur schon die ersten 30, 40 Minuten: Ein Einpersonenstück. Ein Lehrstück, was man aus einem absoluten Nichts an Handlung herausholen kann.
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