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MARTYRS macht es sich von der
MARTYRS macht es sich von der ersten Sekunde zu einfach. Eine ganze Familie wird niedergeschossen (inklusive unschuldiger Kinder) und wir müssen das schlucken. Rechtfertigung : Die Eltern sind Teil einer Sekte die unschuldige Frauen zu Tode quält. Doch warum müssen zusätzlich ihre Kinder sterben ? Nichtsdestotrotz soll die Protagonistin Lucie trotz dieser Tat als Identifikationsfigur dienen. Die Verwerflichkeit dieser Tat greift der Film nie auf.
Später wird es ganz psychologisch. Lucie wird von Wahnvorstellungen in Form eines entstellten Mädchens heimgesucht. Frühestens hier entbehrt sich MARTYRS einer Seriosität die den Film von einem Horrorfilm hätte lösen können. Die Sequenzen sind derartig an den Haaren herbei gezogen und auf solch einer Küchenpsychologie Grundlage, das man verzweifelt.
Später ist Lucie tot und wird von Freundin Anna als Protagonistin abgelöst. Sie dringt ins Herz der Sekte ein. Das Ziel der Sekte ist es, Frauen zu Märtyrerinnen zu machen, die solange gefoltert werden bis sie den Zwischenraum zwischen Leben und Tod sehen können, denn die Sektenmitglieder brennen drauf zu erfahren, was nach dem Tod so alles abgeht.
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