The Broken Circle Breakdown eröffnet mit einer Gruppe aus Bluegrass Musikern und sie tragen vor: "Will the Circle Be Unbroken." Nun muss man dazu wissen, dass diese Musiker nicht "down-home" in den Südstaaten der USA leben, sondern in Belgien. Es sind flämische Musiker, die eine 100 Jahre alte religiöse Hymne interpretieren. Es geht um den Zwiespalt, etwas begründen zu müssen oder einfach zu vertrauen. Den ewigen Kreislauf der Welt. Das sind die Fragen des Films: Gibt es ein Leben nach dem Tod? "Will the circle be unbroken?" The Broken Circle Breakdown meditiert darüber auf wundervolle Weise. Ein Film über Liebe, Sex, Leid, Glauben und Musik. Der Drehbuchautor Johan Heldenbergh selbst spielt Didier, den Bluesgrass Musiker, der Amerika liebt und seine wunderschöne Frau, die Tätowiererin Elise-Veerle Baetens. Ihr ganzer Körper ist bedeckt mit Symbolen des Lebens und ihren zerbrochenen Romanzen. Zusammen erleben sie ein erfülltes und sinnliches Leben, dass sich auf uns Zuschauer überträgt. Zurückgezogen auf einer Farm mit allem, was die beiden lieben. Bald sind sie zu dritt, Maybelle wird geboren und der Film zeigt die Einheit von Familie und guten Freunden. Auf einmal wird die kleine Maybelle krank. Ich denke, ich habe noch nie so eine gute Kinderdarstellerin gesehen wie Nell Cattrysse! Sie ist das Licht im Leben ihrer Eltern und nun beginnt ihr Märtyrium in dieser für uns so greifbaren Welt, die Regisseur Felix Van Groeningen vor uns aufgebaut hat. Der Bluegrass Soundtrack ist so toll, dass ich mir sogar die CD kaufte! Im Grunde ist der ganze Film aufgebaut wie ein Bluegrass Song. Irgendwann bemerken wir, wie Elises Vertrauen in ihre Welt der Symbolik mit Didiers Einstellung des amerikanischen "Can Do" kollidiert: Ist das Leben, dass wir sehen und anfassen bereits alles? Ist Religion nur etwas für Feiglinge? Auf was sollen wir Vertrauen? Alles gipfelt in einer wilden und qualvollen Szene, die uns wieder zum Anfang des Films weist. Didiers Cowboy Band trägt die Songs des Lebens vor in der Hoffnung, dass wir es überstehen: Unbroken. - The Broken Circle Breakdown opens with a group of Bluegrass musicians and they perform: "Will the Circle Be Unbroken." Now you have to know that these musicians do not live "down-home" in the southern states of the USA, but in Belgium. They are Flemish musicians interpreting a 100-year-old religious anthem. It's about the dichotomy of having to justify something or simply trusting. The eternal cycle of the world. These are the questions of the film: Is there life after death? "Will the circle be unbroken? The Broken Circle Breakdown meditates on this in a wonderful way. A film about love, sex, suffering, faith and music. Screenwriter Johan Heldenbergh himself plays Didier, the Bluesgrass musician who loves America, and his beautiful wife, tattooist Elise-Veerle Baetens. Her whole body is covered with symbols of life and her broken romances. Together they experience a fulfilled and sensual life that is transferred to us viewers. Retired to a farm with everything they love. Soon they are three, Maybelle is born and the film shows the unity of family and good friends. Suddenly little Maybelle gets sick. I think I've never seen such a good child actress as Nell Cattrysse! She is the light in the life of her parents and now her martyrdom begins in this world so tangible for us, which director Felix Van Groeningen built up before us. The Bluegrass soundtrack is so great that I even bought the CD! Basically, the whole movie is structured like a bluegrass song. At some point we notice how Elise's trust in her world of symbolism collides with Didier's attitude of the American "Can Do": Is life that we see and touch everything already? Is religion just for cowards? What should we trust? Everything culminates in a wild and agonizing scene that leads us back to the beginning of the film. Didier's Cowboy Band performs the songs of life in the hope that we will get through it: Unbroken.
Kommentare
Eure letzten Kommentare
Über alle Maßen gelobt und
Über alle Maßen gelobt und gehyped.
Leider war mir dann die Musik zu viel Country, auch wenn ich Cash oder Mumford & Sons sehr gerne höre, hier hat mir das musikalisch nicht gefallen.
Die zeitlichen Sprünge im Film sind zwar nett gedacht, jedoch hat es mich emotional immer gebremst, so konnte ich es irgendwie gefühlsmäßig schwer nachvollziehen.
Die Geschichte ist sehr tragisch und super geschauspielert....
Ich habe denen ALLES abgekauft, auch die etwas zu häufigen sexuellen Darbietungen;-)
Das Ende hat mich dann doch überzeugt, dass es ein toller und teilweise herzzerbrechender Film ist, über ein ungleiches Paar, das an einem schweren Schicksalsschlag, zu zerbrechen droht.
- Anmelden oder Registieren, um Kommentare verfassen zu können


Werde Teil der Community
Schreibe Kommentare, vote für Deine Favoriten oder sende uns Deinen Film-Vorschlag.