Nach monatelanger Kontroverse und der Aufführung von The Interview in nur wenigen Arthaus Kinos, bleibt die Feststellung: The Interview zeigt nichts Neues, sieht aber grossartig aus: In Widescreen wie ein Agentenfilm! Man erwartet nur noch, dass sich jetzt auch ein paar Aliens zeigen! Man durfte das in letzter Zeit immer öfter erleben, dass Komödien aussahen wie dicke Actionfilme - eine gute Entwicklung! Jetzt brauchts nur noch ausgereifte Charaktere und Schauspieler, die sie ohne ein Augenzwinkern verkörpern (denn wen nervt es nicht, dass postmoderne Gehabe, alles mit Abstand und Ironie zu betrachten?). Seth Rogen und James Franco schaffen diese Aufgabe - immerhin ein Drittel der Zeit. Später im Film erwartet uns eine aberwitzige und emotionale Szene zwischen Francos Charakter und im Jong-un (Randall Park). Sie zeigt uns, wozu Franco in der Lage wäre! Die meiste Zeit aber agiert Franco hyperaktiv, so als ob er Angst hätte, seiner Figur nicht genug Energie mit zu geben. Seth Rogen dagegen entspannt sich. Er fungiert zwar ausserdem als Co-Regisseur und Produzent, aber diesen Stress sieht man ihm nicht an - im Gegensatz zu Francos Deppengehabe. Franco spielt einen manischen Nachrichten Korrespondenten, der seinen langjährigen Produzenten überredet, ein Interview mit Kim Jong-un zu versuchen (weil der ein grosser Fan ihrer Sendung sei). Zu aller Begeisterung sagt der nordkoreanische Diktator zu. Ehe sich die Beiden aber versehen, werden sie bereits vom CIA ausgebildet, Kim zu vergiften. Dummerweise zeigt sich Kim in Nordkorea aber von einer menschlichen Seite, die weit entfernt ist vom Bild des Westens: Er ist nicht der infantile exzentrische Tyrann. Ist er sogar im Herzen ein Geek? Das Rezept, Satire mit krasser Alberei zu verwechseln ist nicht neu und funktioniert immer gut. Ein Dummer Jungs Streich der Geeks um Seth Rogen. - After months of controversy and the performance of The Interview in only a few Arthaus cinemas, the conclusion remains: The Interview shows nothing new, but looks great: In widescreen like an agent movie! All you expect now is a few aliens to show up! Recently you could see more and more comedies looking like big action movies - a good development! All that's needed now are mature characters and actors who embody them without a wink (because who doesn't mind the postmodern attitude of looking at everything with distance and irony?). Seth Rogen and James Franco manage this task - a third of the time. Later in the film a crazy and emotional scene between Franco's character and in Jong-un (Randall Park) awaits us. She shows us what Franco could do! Most of the time, however, Franco acts hyperactive, as if he were afraid not to give his character enough energy. Seth Rogen, on the other hand, is relaxing. He also acts as a co-director and producer, but this stress is not obvious to him - in contrast to Franco's foolishness. Franco plays a manic news correspondent who persuades his long-time producer to try an interview with Kim Jong-un (because he is a big fan of their show). To all enthusiasm the North Korean dictator promises. But before they know it, they're already being trained by the CIA to poison Kim. Unfortunately, Kim shows himself in North Korea from a human side that is far removed from the image of the West: He is not the infantile eccentric tyrant. Is he even a geek at heart? The recipe for confusing satire with blatant foolishness is not new and always works well. Stupid guy prank by the geeks around Seth Rogen.
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"The Interview" ist eine
"The Interview" ist eine Satire, die von einem Interview mit dem Diktator Kim Jong-Un handelt, James Franco als Journalist und Seth Rogen als Produzent in den Hauptrollen werden von Jong-un, gespielt von Randall Park, in sein Land Nordkorea eingeladen. Was dann folgt, ist eine herrlich schwarzhumorige Gesellschaftskritik auf Amerika und die Medien, richtig unterhaltsam und überzogen inszeniert. Franco und Rogen sorgen für lustige Momente, auch der Darsteller Randall Park als Kim Jong-Un kann überzeugen, perfekte Wahl für die Rolle. Allerdings ist der Film in die Kritik geraten, nachdem einige Filmdokumente illegal veröffentlicht wurden und von Nordkorea Drohungen kamen, einen Anschlag zu verüben. So sehr die Aufregung um diesen Film auch gewesen ist, umso interessanter macht es, sich ihn mal anzuschauen und es lohnt sich definitiv! Wer geschmackslosen, derben Humor mag, wird hier seine Freude haben. Manche Szenen dürften etwas zu brutal sein, Dialoge zu obszön und sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Meiner Meinung nach ein gelungener und unterhaltsamer Film!
Ich hatte mir mehr Satire
Ich hatte mir mehr Satire erhofft, dann wurds aber doch nur der typische Klamauk, den Seth Rogen wohl auch liebt. Vielleicht sollte er sich dann eben auch im gewohnten Terrain bewegen. Der Ansatz der Verarschung eines lustigen Diktators an sich ist grossartig und der Film bezieht auch gar nicht so eindeutig Stellung. Dann aber lässt sich Rogen immer wieder hinreissen zu kalauern.


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