Eine richtige Biographie ist Amy nicht, dafür eine Untersuchung, was unter dem Namen Amy Winehouse in die Musikgeschichte einging. Amy, das ist die Suche nach sich selbst im Musik Business. Es ist eine Selbstentgrenzung. Wie die grossen Rock-Legenden wurde Amy Winehouse nur 27 Jahre alt. Acht Jahre davon lebte sie als Star. Der Film interessiert sich nicht für ihre Schulprobleme oder ihre Kindheit in einer jüdischen Familie im Norden Londons zuvor. Die Doku beginnt mit einer Geburtstagsparty und Amy Winehouse singt Happy Birthday. Es ist eine Stimme, an der niemand vorbei kommt. Zum letzten Mal sehen wir hier die noch etwas pummelige naive Amy, die einfach nur singen will. Bereits in der nächsten Szene ist sie ein tättoowierter Star. Ihr Vater wird fortan nicht mehr von ihrer Seite weichen, um ihre Karriere zu betreuen. Mitch Winehouse hat gegen den Film protestiert. Womöglich, weil man sieht, wie ihr all das nicht gefallen hat? Jedenfalls kommt Mitch nicht gut weg im Film. Niemand kommt gut weg - auch nicht ihre grossartige brüchige Stimme. Ihr Mann Blake, der sie mit Drogen versorgte und ihr Leben zu einer Party umkrempelte; ihr Manager, der sie zu Konzerten nötigte; ihre Freunde, die sich von ihr abwendeten - niemand kommt gut weg. Amy Winehouse erlebt einen klischeehaften Prozess des Verfalls. Ein kleines Mädchen mit einer tiefen durchdringenden Stimme - auf der Suche nach Liebe. Schliesslich erleben wir sie in Belgrad auf der Bühne. sie ist besoffen und umklammert ihren Bassisten - als ob es ihr Vater wäre. Wann habt ihr zuletzt in so ein zutiefst verzweifeltes Gesicht gesehen? - Amy is not a real biography, but an investigation into what went down in music history under the name Amy Winehouse. Amy, this is looking for yourself in the music business. It is a self-limitation. Like the great rock legends, Amy Winehouse was only 27 years old. Eight years she lived as a star. The film is not interested in her school problems or her childhood in a Jewish family in North London before. The documentary begins with a birthday party and Amy Winehouse sings Happy Birthday. It's a voice no one can get past. For the last time we see here the somewhat plump naive Amy, who just wants to sing. Already in the next scene she is a tattooed star. Her father will no longer leave her side to look after her career. Mitch Winehouse protested the film. Maybe because you can see how she didn't like all this? Anyway, Mitch doesn't get off very well in the movie. Nobody gets away well - not even her great fragile voice. Her husband Blake, who supplied her with drugs and turned her life into a party; her manager, who forced her into concerts; her friends, who turned away from her - nobody gets away well. Amy Winehouse experiences a clichéd process of decay. A little girl with a deep penetrating voice - looking for love. Finally we see her on stage in Belgrade. She is drunk and clutching her bass player - as if it were her father. When was the last time you saw such a deeply desperate face?
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Ein weiblicher Punk, eine
Ein weiblicher Punk, eine Ikone!
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Endlich! Ich hab die Vorschau
Endlich! Ich hab die Vorschau im Kino gesehen und den Film dann verpasst. Werd ich jetzt unbedingt nachholen.
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