Atom Egoyan hat einmal bereitwillig zugegeben, dass seine Filme mehr und mehr an Erfolg einbüssen. Remember ist für mich der Beweis, dass ihm diese Tatsache nicht allzu schaffen macht. Immerhin handelt es sich um ein kolportagehaftes Psychodrama über die Suche nach einem Nazi Verbrecher. 70 Jahre nach Ausschwitz befinden sich immer noch viele Täter auf freiem Fuss oder wurden nie gefasst. Deshalb treibt ein Gefühl äusserster Dringlichkeit Egoyans Film. Der über 90jährige Auschwitz-Überlebende Zev (Christopher Plummer) tritt als Jäger auf. Nach dem Krieg schaffte er sich eine glückliche Existenz in den USA. Im Altenheim überbringt ihm sein Freund Max (Martin Landau) nun ein Dokument mit einer letzten Bitte. Zev soll vier NS Täter aufspüren, die nach dem Krieg unter falschem Namen in Nordafrika untergetaucht sind. Einer von ihnen hat die Familien von Zev und Max getötet. Zev verlässt heimlich das Altenheim und macht sich auf eine ungewisse Mission, die durch sein schwindenes Gedächtnis noch erschwert wird. Der Greis mit der Glock Pistole erzeugt leichtes Grauen und besonders in Erinnerung bleibt Zevs Begegnung mit einem aggressiven Ranger. Identität, Verdrängung, Geheimnis: Zev und sein zerfallendes Ich wirkt ungeheuer zäh und mutig. Der Plot von Atom Egoyan ist es leider nicht. Vordergründig verlässt er sich auf eine Pointe, die so vorhersehbar ist, wie ein Fernseh Krimi. - Atom Egoyan has once readily admitted that his films are losing more and more of their success. Remember proves to me that this fact doesn't bother him too much. After all, it is a colportage-like psychodrama about the search for a Nazi criminal. 70 years after Auschwitz, many perpetrators are still at large or have never been caught. Therefore, a feeling of extreme urgency drives Egoyan's film. Zev (Christopher Plummer), who has survived Auschwitz for over 90 years, appears as a hunter. After the war he made a happy existence for himself in the USA. In the old people's home, his friend Max (Martin Landau) now presents him with a document with a final request. Zev is to track down four Nazi perpetrators who disappeared under a false name in North Africa after the war. One of them killed Zev and Max's families. Zev secretly leaves the old people's home and embarks on an uncertain mission, which is made even more difficult by his dwindling memory. The old man with the Glock gun creates a slight horror and Zev's encounter with an aggressive ranger is especially memorable. Identity, repression, mystery: Zev and his disintegrating self seems incredibly tough and courageous. Unfortunately, Atom Egoyan's plot is not. On the surface, he relies on a punch line as predictable as a TV thriller.
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Atom Egoyan hat einmal gesagt
Atom Egoyan hat einmal gesagt, dass er mit jedem neuen Film weniger Erfolg hat. Zu wünschn wärs ihm ja, vor allem mit diesem mutigen Film mit brisanter Thematik: Ausschwitz.
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