Was macht dir am meisten Angst? Diese Frage für Regisseur James Wan zu beantworten, dürfte relativ leicht fallen. Er liebt die Horrorfilme der 70er, die in der angehängten Liste aufgeführt sind. In vielerlei Hinsicht dürfte The Conjuring 2 der ultimative James Wan Film sein. Er spielt mit dem visuellen Stil der Dekade, um die "wahre Geschichte" eine der bemerkenswertesten paranormalen Aktivitäten zu erzählen: Den Enfield Poltergeist. Wir müssen uns Wan wie ein Kind in einem grossen Spielzeugladen vorstellen, wir er mit all seinen Lieblingsspielsachen zugleich loslegen darf. Die Geisterjäger Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) müssen aber zuerst noch die Nachwirkungen aus dem Amityville Horror untersuchen. Hatten wir es mit mehr als einem gemeingefährlichen Patriarchen zu tun? War ein Dämon am Werk? Nach dem Amityville Horror wird die Handlung nach England verlagert und zwar nach Enfield. Wir bemerken das, weil Wan (der nie besonders subtil zu Werke geht) "London Calling" als Begleit-Track wählt. Dort lernen wir die Hodgson Familie kennen. Die alleinerziehende Mutter Peggy (Frances O’Connor) mit ihren vier Kindern. Eines der Mädchen, Janet (Madison Wolfe), scheint tiefer gehende Probleme zu haben. Sie schlafwandelt und gerät schliesslich in einen Zustand der Possession. Ein Mann namens Bill Wilkins (Bob Adrian) scheint die Gewalt über ihren Körper erlangt zu haben und spricht sogar durch sie. Wird das Haus der Hodgsons zum nächsten Amityville? Kinder, die auf einmal mit unheimlicher tiefer Stimme sprechen, ein altes Haus... kommt das irgendwie bekannt vor? Vieles, was den ersten Teil so erfolgreich machte, wird im zweiten wiederverwendet. Die Charaktere sind dabei zweitrangig (die Geldsorgen der Mutter, der stotternde Sohn...). The Conjuring 2 ist kein Film, der lange im Gedächtnis bleibt und deshalb sind uns auch die Figuren nicht weiter wichtig. Wans grösste Qualität ist die, uns in Angst und Schrecken zu versetzen und das gelingt ihm mit den Kameratricks von Don Burgess. Für mich hätte das Ganze ruhig 15 Minuten kürzer sein können (das Finale hätte straffer sein dürfen!) und die ununterbrochene Geisterjagd wirkt teilweise fast betäubend. Im Ganzen erscheint mit The Conjuring mit allzu vielen Wiedererkennungswerten behaftet als dass er wirklich unter die Haut geht. Wan stagniert da auf höchstem technischen Niveau. - What scares you the most? It should be relatively easy for director James Wan to answer this question. He loves the horror movies of the 70s, which are listed in the attached list. In many ways, The Conjuring 2 is probably the ultimate James Wan movie. He plays with the visual style of the Decade to tell the "true story" of one of the most remarkable paranormal activities: The Enfield Poltergeist. We have to imagine Wan as a child in a big toy store, where he can start with all his favourite toys at the same time. Ghostbusters Ed (Patrick Wilson) and Lorraine Warren (Vera Farmiga) have yet to investigate the aftermath of the Amityville horror. Were we dealing with more than one homicidal patriarch? Was a demon at work? After the Amityville horror the story is shifted to England, namely to Enfield. We notice this because Wan (who never works very subtly) chooses "London Calling" as the accompanying track. There we meet the Hodgson family. Single mother Peggy (Frances O'Connor) with her four children. One of the girls, Janet (Madison Wolfe), seems to have deeper problems. She sleepwalking and finally falls into a state of posession. A man named Bill Wilkins (Bob Adrian) seems to have gained control of her body and even speaks through her. Will the Hodgson house be the next Amityville? Children who suddenly speak in an eerie deep voice, an old house... Does that look familiar? Much of what made the first part so successful is reused in the second. The characters are of secondary importance (the money worries of the mother, the stuttering son...). The Conjuring 2 is not a film that will be remembered for a long time and therefore the characters are no longer important to us. Wan's greatest quality is to frighten us and he succeeds with the camera tricks of Don Burgess. For me it could have been 15 minutes shorter (the finale should have been tighter!) and the uninterrupted ghost hunt is almost numbing. All in all, The Conjuring seems to have too many recognition values to really get under your skin. Wan is stagnating at the highest technical level.
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Der erste Teil hat noch Spaß
Der erste Teil hat noch Spaß gemacht und wirklich eine fies gruselige Story geboten. Der zweite Teil ist einfach nur langweilig und sinnlos. Da wünscht man sich wirklich etwas mehr Fokus auf den Grusel und zur Abwechslung mal wieder echt fiese Gegner. Die Nonne sieht zwar böse aus, aber viel mehr als Herumstehen kriegt sie auch nicht hin. Boring!
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Im Grunde ist es ja nichts
Im Grunde ist es ja nichts Schlechtes, wenn James Wan den schönen Gruselhorror der 70er mit lautem Türquietschen und flackenden Nachtischlampen wieder neu auflegt. Es stimmt aber, dass sich James Wan in the Conjuring 1&2 mit einem optischen Make-up zufrieden gibt und dem Original keine wirklich eigenen Ideen hinzufügt. Das betrifft leider auch den aktuellen, von James Wan produzierten Film „Lights out“.
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Der Film ist total leer.
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