Hier kommt ein "hipper" Berlin Film, der vor keinem Klischee zurückscheut, immerhin aber echte Charaktere zu bieten hat. Die drei Jungs Julian Meier, Kasimir Müller und Max Schmidt (betont allerweilt!) wohnen in einer "trendy" Kreuzberger Altbau WG. Dazu gibts Musik der Beatsticks, "coole" Schwarzweiss-Aufnahmen, mehr Schnitte als das Gehirn verarbeiten kann und viel Gewackel der Kamera. Manchmal steht sie einfach schräg. Normal sieht hier jedenfalls nichts aus! Sebastian Peterson hat 15 Jahre lang Trickfilme gemacht und versucht nun, sein Handwerk im Spielfilm auszubreiten. Klar, die Jungs trinken Bier und zocken Carrera Bahn, während alles rappelt und zappelt. Und das soll jetzt nicht ganz schlecht sein? Aber der Reihe nach: Meier will Drehbuchautor werden. Sein hypernervöser Regisseur versetzt ihn aber, stattdessen trifft Meier auf seine grosse Liebe. Müller ist depressiver Geschichts-Student und verfasst seine Masterarbeit. Schmidt lebt einfach nur. Er bringt wechselnd Mädchen nach Hause, ist immer "mega" gut drauf und beschäftigt sich mit einer neuen Wunderdroge. Ein paar Fallstellen aber gibts. Meiers grosse Liebe entpuppt sich als Halbschwester (wobei dem Film das moralische Dilemma zum Glück egal ist). Wir erleben erste homosexuelle Erfahrungen, die doch von der Angst vor AIDS gebremst werden. Schliesslich ertappen wir einen Lügner. Und die Zukunft: sie ist genauso erfolgeich wie langweilig. - Here comes a "hip" Berlin movie that doesn't shy away from any cliché, but at least has real characters to offer. The three boys Julian Meier, Kasimir Müller and Max Schmidt (emphatically all the while!) live in a "trendy" old building in Kreuzberg. In addition, there is music from the beatsticks, "cool" black and white shots, more cuts than the brain can process and a lot of camera shaking. Sometimes she just stands slanted. Anyway, nothing looks normal here! Sebastian Peterson has been making cartoons for 15 years and is now trying to expand his craft in feature film. Sure, the boys drink beer and gamble Carrera track while everything fidgets and struggles. And that's not so bad now? But first things first: Meier wants to be a screenwriter. But his hyper nervous director transfers him, instead Meier meets his great love. Müller is a depressive history student and is writing his master thesis. Schmidt just lives. He brings girls home, is always "mega" in a good mood and is busy with a new miracle drug. But there are a few pitfalls. Meier's great love turns out to be a half-sister (although the moral dilemma fortunately doesn't matter to the film). We are experiencing our first homosexual experiences, which are slowed down by the fear of AIDS. Finally we catch a liar. And the future: it is as successful as it is boring.
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