In der Schule verbrachten die Jungs die meiste Zeit damit, ihr Auto umzurüsten. Es wurde tiefer gelegt, lackiert, gewachst (...) Immerhin versprach so ein Auto Mädchen! John Carpenter verfilmt hier allerdings einen Stephen King Roman, in dem das Auto die wahre Geliebte darstellt: Christine. Ein 58er Plymouth Fury, so betont King in seinem Roman. Christine wird gekauft werden von Arnie, einem Jungen, den man auf dem Schulhof verarscht hätte und ihm erzählt, dass die Schulschönheit mit ihm sprechen will. Eine Niete eben. So einer mit weinerlicher Stimme, der darum bittet, dass endlich mit den blöden Witzen aufgehört wird. Dann aber kauft Arnie Christine und erlebt eine Metamorphosis. Sein Aussehen verbessert sich, Arnie wird "cool" und schliesslich geht er tatsächlich mit der Schulschönheit aus. Genau das aber ist sein Fehler, denn Christine kann eifersüchtig werden. Kings Roman setzt voraus, dass ein Autor Gefühle hat. Christine kann aber noch mehr: Ohne Fahrer los düsen und Rock'n Roll Songs aus den 50ern abspielen. Stephen King, der Meister darin, den Horror aus alltäglichen Gegenständen herauszukitzeln. Klar ist das lächerlich, aber dennoch konnte ich Christine geniessen! Der Film ist eine wahre Liebeserklärung ans Auto und ganz versessen auf Verfolgungsjagden und Crashs. Mal ehrlich: Was ist so schön wie ein Autocrash, wenn er nur richtig gefilmt wird? John Carpenter gelingt das. Er verfolgt diesen Mix aus High School Liebesgeschichte und Horror mehr oder weniger ernsthaft. Zum Glück macht er sich nicht "postmodern" lustig übers Geschehen und sucht keinen ironischen Abstand - genau das würde die ganze Atmosphäre zerstören! So aber entwickelt Christine eine eigene tolle Persönlichkeit und ich musste eine merkwürdige Feststellung machen: Im Duell Christine gegen einen Bulldozer ergriff ich Partei für ihre Seite! Richtig schönes Popcorn Kino! Einer dieser Filme, nach denen man sich lachend unterhält, was man gerade Absurdes gesehen hat. Wie war das damals in den 80ern im Ku'damm Kino? Vom Royal Palast gings rüber in die Bleibtreustrasse zum Italiener, zu Mini Pizza und Cola. - At school, the boys spent most of their time converting their car. It was lowered, varnished, waxed (...) At least some car girl promised! However, John Carpenter films a Stephen King novel in which the car is the true lover: Christine. A'58 Plymouth Fury, as King points out in his novel. Christine will be bought by Arnie, a boy who would have been punked in the schoolyard and told him that the school beauty wants to talk to him. It's a loser. Someone with a whiny voice who's asking for the stupid jokes to stop. But then Arnie buys Christine and experiences a metamorphosis. His appearance improves, Arnie becomes "cool" and finally he actually goes out with school beauty. But that's exactly his fault, because Christine can get jealous. King's novel requires an author to have feelings. But Christine can do even more: Go off without a driver and play rock'n roll songs from the 50s. Stephen King, the master at tickling horror out of everyday objects. Of course it's ridiculous, but still I could enjoy Christine! The movie is a true declaration of love to the car and obsessed with car chases and crashes. Let's face it: What's as beautiful as a car crash if it's just properly filmed? John Carpenter succeeds. He follows this mix of high school love story and horror more or less seriously. Fortunately, he doesn't make fun of what's happening "postmodern" and doesn't seek an ironic distance - that would destroy the whole atmosphere! But Christine develops her own great personality and I had to make a strange observation: In the duel between Christine and a bulldozer, I took her side! Really nice popcorn cinema! One of those films, after which one talks laughing about what one has just seen absurd. How was it back in the 80s at the Ku'damm cinema? From the Royal Palace we went over into the Bleibtreustrasse to the Italian, to Mini Pizza and Cola.
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Das Buch hab ich geliebt,
Das Buch hab ich geliebt, wenn die DVD da ist, hol ich sie mir mal ab.
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