Maggie's Plan entführt uns in einen äusserst spezifischen filmischen Bereich: Den des narzistisch intellektuellen New Yorkers als Aufhänger einer Komödie. Rebecca Miller folgt ihren Vorbildern, taucht ein in den Rhythmus der Stadt, den sie vortrefflich einfängt. Greta Gerwig, die schon öfters in ähnlichen Produktionen zu sehen war, gibt dem Ganzen etwas Familiäres. Willkommen also in der Welt der New Yorker Akademiker, die solche Sätze sagen wie “Nobody unpacks commodity fetishism like you do” und der Hipster-Bande aus Brooklyn. Gerwig ist Maggie und Maggie wiederum wirkt wie eine Kombination aus verschiedenen Rollen, die Gerwig zuvor spielte. Maggie ist arglos und enthusiastisch und einmal wird sie auch als ein bisschen dumm charakterisiert. Sie arbeitet im Büro einer Schule, ist hoffnungsloser Single, verzehrt sich aber nach einem Kind. Deshalb braucht sie auch das Sperma eines alten Studienfreundes (gespielt vom liebenswerten Travis Fimmel). Dann lernt sie den brillanten Professor John Harding (Ethan Hawke) kennen und seine noch brillantere Frau Georgette (Julianne Moore). Unglaublich aber wahr: John verliebt sich in Maggie. Einige Jahre später. John hat Georgette verlassen und Maggie geheiratet. Sie haben eine Tochter zusammen und werden auch noch von den Kindern der ersten Ehe besucht. Sie scheinen glücklich zu sein und Maggie scheint auch die Balance zwischen Beruf und Kindern zu meistern. Schliesslich aber bemerkt John, dass er nicht glücklich ist und mit seinem Buch nicht weiter kommt. Maggie selbst stellt fest, dass auch sie nicht zufrieden ist. Und Maggies Plan? Sie versucht mit der Hilfe eines befreundeten Paares John und Georgette wieder zusammen zu bringen... Das interssanteste Paar sind übrigens diese besten Freunde, gespielt von Bill Hader und Maya Rudolph. Leider sind sie viel zu kurz zu sehen und fast wünschte ich mir einen anderen Film, in dem die Beiden im Mittelpunkt stehen. So bewegen wir uns auf dem Niveau von Standarts. Viele der Dialoge und Gefühle der Protagonisten kennen wir eben bereits aus anderen Filmen. Maggies Plan aber löst sich ganz überraschend auf... - Maggie's plan takes us into a very specific cinematic area: that of the narcissistic intellectual New Yorker as the hanger of a comedy. Rebecca Miller follows her role models, immerses herself in the rhythm of the city, which she captures excellently. Greta Gerwig, who has often appeared in similar productions, gives the whole thing something familiar. So welcome to the world of New York academics who say such sentences as "Nobody unpacks commodity fetishism like you do" and the hipster gang from Brooklyn. Gerwig is Maggie and Maggie on the other hand seems like a combination of different roles that Gerwig played before. Maggie is unsuspecting and enthusiastic and once she is described as a bit stupid. She works in a school office, is hopelessly single, but yearns for a child. That's why she also needs the sperm of an old college friend (played by lovely Travis Fimmel). Then she meets the brilliant Professor John Harding (Ethan Hawke) and his even more brilliant wife Georgette (Julianne Moore). Unbelievable but true: John falls in love with Maggie. A few years later. John left Georgette and married Maggie. They have a daughter together and are also visited by the children of their first marriage. They seem to be happy and Maggie also seems to master the balance between work and children. Finally, however, John notices that he is not happy and is not getting any further with his book. Maggie herself finds that she is not satisfied either. And Maggie's plan? She tries to bring John and Georgette together again with the help of a couple of friends... By the way, the most interesting couple are these best friends, played by Bill Hader and Maya Rudolph. Unfortunately, they are much too short to be seen and I almost wished for another film in which the two were the focus. Thus we are at the level of standards. Many of the dialogues and feelings of the protagonists we already know from other films. But Maggie's plan dissolves quite surprisingly...
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StadtneurotikerInnen haben
StadtneurotikerInnen haben eben auch eine Daseinsberechtigung, aber ich weiß, was ihr meint.
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