Ein Schlachtfest, das uns Innenansichten von La Vegas liefert. Hinein in die Welt der Stripperinnen und Huren. Vor allem aber mag Showgirls der persönlichste Film seines Autoren Joe Eszterhas geworden sein - seine eigene Masturbations Vorlage. Das Drehbuch beweist Eszterhas äusserst begrenzte Vorstellungskraft, die von Regisseur Paul Verhoeven zu einer teuren, exquisiten und schön schmierigen Soap Opera aufgeblasen wird. Immerihn, einer der ganz wenigen "Adults only" Big Budget Filme! Nacktheit gibts auch zu genüge, sexy wirds aber immer nur dann, wenn die Mädels ihre Klamotten wieder anziehen. Echte Erotik bietet Showgirls überhaupt nicht, denn die müsste ja eine mentale Verbindung zwischen zwei Personen schaffen. Showgirls ist aber eben nur Joe Eszterhas Fantasie. Die geht so: Frauen mit Messern, Lesbierinnen, Sex gegen Bares und ordentlich Gewalt. Der damals teuerste Schreiberlings Hollywoods bezieht seine Bilder aus "Pulp Fiction" Romanen. Ausserdem muss er unter einer gewaltigen Angst vor dem weiblichen Geschlecht leiden: Frauen töten dich und das Beste, was dir da noch widerfahren kann, ist vorher der Besuch einer Lesbenshow. Paul Verhoeven nimmt sich dessen mit voller Kraft an. Alles, was wir über Eva wussten, geschieht auch in Showgirls, wenn sich die Eine das Bein bricht und die Andere ihren Rang einnimmt. Elizabeth Berkley, eine Verhoeven Entdeckung zu ihrem Karriere-Pech, nimmt sich der Titelrolle mit grosser Heftigkeit an. Ein gelungener Einstand! Sie spielt Nomi Malone, ohne Vergangenheit oder Familie, die aus dem Nirgendwo aufbricht nach Las Vegas. Nomi braucht eine Freundin, denn offensichtlich ist sie eine zügellose Person mit gewaltigen Benimm-Problemen. Die findet sie in Molly (Gina Ravera). Bald gibts auch Arbeit im Cheetah Club (ein toller Name, oder?). Leider sind nur zwei Schwarze nett zu Nomi und sonst niemand. Der Star der Show heisst Cristal Connors (Gina Gershon) mit ihrem Freund (Kyle MacLachlan), der aber mehr Befehlsempfänger ist. Wichtig: Cristal ist bisexuell. Der Plot entwickelt nun ein Gemetzel hinter der Bühne und gibt uns eine Ahnung von Eszterhas Vorstellung wie Frauen untereinander reden: "How do you like your breasts?" All das behandelt Paul Verhoeven so wie seine grossen Filme zuvor. Sein Geheimnis: Er arbeitet ohne Abstand oder Ironie, dafür mit einem kernigen Humor, der Showgirls seine Note gibt. Sicher wärs wünschenswert, würde Eszterhas noch etwas über Erotik lernen, doch das sind nur unbedeutende Abstriche (obwohl es fast schade ist um das schöne NC 17!). - A battle festival that gives us inside views of La Vegas. Into the world of strippers and whores. Above all, however, showgirls may have become the most personal film of its author Joe Eszterhas - his own masturbation model. The script proves Eszterhas extremely limited imagination, which is blown up by director Paul Verhoeven into an expensive, exquisite and beautifully greasy soap opera. Immerihn, one of the very few "Adults only" Big Budget movies! Nudity is also enough, but it will only be sexy when the girls put on their clothes again. Real eroticism does not offer showgirls at all, because that would have to create a mental connection between two people. But showgirls is just Joe Eszterhas imagination. It's like this: Women with knives, lesbians, sex for cash and lots of violence. Hollywood's most expensive writer at the time gets his pictures from "Pulp Fiction" novels. He must also suffer from a tremendous fear of the female sex: Women kill you and the best thing that can happen to you is to go to a lesbian show. Paul Verhoeven is fully committed to this. Everything we knew about Eva also happens in showgirls when one breaks her leg and the other takes her place. Elizabeth Berkley, a Verhoeven discovery for her career pitch, takes on the title role with great intensity. A successful debut! She plays Nomi Malone, with no past or family leaving nowhere to Las Vegas. Nomi needs a friend, because obviously she is an unrestrained person with enormous behavior problems. She finds them in Molly (Gina Ravera). Soon there'll be work at the Cheetah Club (a great name, right?). Unfortunately, only two blacks are nice to Nomi and nobody else. The star of the show is Cristal Connors (Gina Gershon) with her boyfriend (Kyle MacLachlan), who is more of an undercaster. Important: Cristal is bisexual. The plot now develops a slaughter behind the stage and gives us an idea of Eszterhas imagination how women talk to each other: "How do you like your breasts?" Paul Verhoeven treats all this in the same way as his previous great films. His secret: He works without distance or irony, but with a hearty humor that gives showgirls his touch. Of course it would be desirable if Eszterhas would learn something about eroticism, but these are only insignificant cutbacks (although it is almost a pity about the beautiful NC 17!). (transl. deepl.com)
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Ich finde die Sex-Szenen gar
Ich finde die Sex-Szenen gar nicht so wichtig wie den durch und durch runden Film mit tollen Darstellerinnen. Berkley spielt mitreissend und man nimmt ihr ab, dass sie von ganz unten kommt. Gina Gershon sieht einfach besser aus, aber auch sie bleibt ein Gesicht der 90er, obwohl sie immer noch permanent filmt. Irgendwie sind doch Filme, die mit voller Wucht absoffen am Ende immer die interessantesten!
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Es ist im übrigen eine große
Es ist im übrigen eine große Ungerechtigkeit, dass man Berkley nach Showgirls nie wieder richtig besetzt hat. Heute ist Showgirls eine der Alltime Top 20 Cash cows von MGM!
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Die Szene, in der Eva ihren
Die Szene, in der Eva ihren Boss im Pool verführt, ist aus meiner Sicht eine der wenigen gelungen Sex-Szenen überhaupt im Filmgeschäft! Und Cristal Conners (Gina Gershon) hat so viel Sex-Appeal (noch deutlich mehr als Elisabeth Berkley), dass ich ihr die charakterlichen Schwächen nachsehen würde. Besonders an Showgirls ist auch, dass er Las Vegas nicht nur als Kulisse behandelt, sondern regelrecht zelebriert!
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