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Eine Geschichte von Liebe und Finsternis - A Tale of Love and Darkness (2015) (Rating 6,0) DVD-

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Eine Geschichte von Liebe und Finsternis - A Tale of Love and Darkness (2015) (Rating 6,0) DVD-
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Mo, 07/11/2016 - 18:11
Directed by: Natalie Portman
Schauspieler: Natalie Portman Shira Haas Tomer Kapon
Video: Trailer

Die Nation Israel wurde in den späten 40ern geboren. Ein Staat, der versuchte, eine tote Sprache zum Leben zu erwecken. Ein Staat, der für viele Bürger nur eine Notunterkunft darstellte, einen Makel, denn immer noch pflegten sie ihre alte Kultur. Die, welche sie verlassen mussten. Diese Geschichte von grossen Hoffnungen wird überlagert, von der einer jungen Mutter. Auch sie hegt grosse Hoffnungen. Ihr Sohn, sollte diese Geschichte einmal aufschreiben. Er sollte ein berühmter Schriftsteller werden. Amos Oz wurde 1939 in Jerusalem geboren, dort wo auch die Schauspielerin Nathalie Portman geboren wurde. Seine Eltern waren 1933 nach Palästina, ins britische Mandatsgebiet, ausgewandert. Europäische Intellektuelle, die ihre Erinnerungen an die alte Heimat nie vergessen würden. Nun hofften sie auf einen Neuanfang im gelobten Land. Darüber hinaus mussten sie die Nachrichten über die Ermordung der Zurückgebliebenen verkraften. 1947 stimmte die UN erfolgreich ab über eine Teilung Palästinas. Ein Teil sollte jüdisch werden, einer arabisch bleiben. Kurz darauf aber erfolgten arabische Angriffe und die Hoffnung auf Frieden erlag. Das Hintergrundwissen um die Gründung sowie die Verwerfungen während dieser Gründung setzt Portmans Regie-Debüt voraus. Wie ein kindliches Mosaik sehen wir Puzzle-Teile der Vergangenheit- wir fühlen uns wie ein Junge, der hier und dort was aufschnappt. So wie der junge Oz. Er lauscht den politischen Parolen des Vaters, während die Mutter ihn mit traurigen Ereignissen aus der Vergangeheit füttert. So wird er Zeuge ihrer seelischen Zerrüttung. Der Sohn als Beschützer der Mutter - er muss daran scheitern. Immer wieder zieht er sich mit Geschichten aus der Bredouille - und wird so zum Schriftsteller. Portman schaffts, einige anrührende Momente zu inszenieren. Sie kann uns aber nicht hineinziehen in diese für uns fremde Welt. Nie kommt das Gefühl auf, dort gewesen zu sein! Daher muss leider bemerkt werden, dass die Geschichte für uns weniger spannend ist als für Portman selbst. Doch auch im Finale wird deutlich, dass Portman diese künstlerische Vision hat - und wie gern hätten wir sie mehr mit ihr teilen können! Womöglich rührt die Schwierigkeit auch aus der Vorlage selbst, die vor philosophischen und literarischen Bezügen nur so übersprudelt? Ist Natalie Portmans ambitioniertes Projekt an Oz' Roman gescheitert? Jedenfalls warten wir gespannt auf ihren nächsten Film! Portmans Mut jedenfalls, hat ein Publikum verdient! - The nation of Israel was born in the late 1940s. A state that tried to bring a dead language to life. A state that was only an emergency shelter for many citizens, a stain, because they still cultivated their old culture. The ones they had to leave. This story of great hopes is overlaid by that of a young mother. She also has high hopes. Your son should write that story down. He was to become a famous writer. Amos Oz was born in Jerusalem in 1939, where the actress Nathalie Portman was born. His parents had emigrated to Palestine, to the British Mandate, in 1933. European intellectuals who would never forget their memories of their old homeland. Now they hoped for a new beginning in the promised land. They also had to deal with the news of the murder of those left behind. In 1947, the UN successfully voted on a partition of Palestine. One part should become Jewish, one should remain Arabic. Shortly afterwards, however, Arab attacks took place and the hope for peace died. The background knowledge about the foundation and the distortions during this foundation requires Portman's directorial debut. Like a childish mosaic we see puzzle pieces of the past - we feel like a boy picking up something here and there. Just like young Oz. He listens to his father's political slogans while his mother feeds him sad events from the past. So he witnesses her mental disruption. The son as protector of the mother - he must fail because of it. Again and again he draws himself out of predicament with stories - and thus becomes a writer. Portman manages to stage some touching moments. But it cannot involve us in this world that is foreign to us. You never feel like you've been there! So, unfortunately, it has to be said that the story is less exciting for us than for Portman himself. But also in the final it becomes clear that Portman has this artistic vision - and how we could have shared it more with her! Perhaps the difficulty also stems from the original itself, which bubbles over with philosophical and literary references? Has Natalie Portman's ambitious project failed because of Oz' novel? Anyway, we are eagerly waiting for her next film! Anyway, Portman's courage deserves an audience! (transl. deepl.com)

Kommentare

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Bansha
Bansha
Mi, 09/11/2016 - 18:46

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