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Widows (2018) (Rating 7,5) (OmeU) DVD814

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Widows (2018) (Rating 7,5) (Coming Soon on DVD at Filmkunstbar Fitzcarraldo)
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Mo, 26/11/2018 - 19:11
Directed by: Steve McQueen
Schauspieler: Viola Davis Michelle Rodriguez Elizabeth Debicki Manuel Garcia-Rulfo Liam Neeson Bailey Rhyse Walters Colin Farrell Robert Duvall
Video: Trailer

Die meisten Heist Movies leben vom Hauch eines coolen Genies. Eine Bande von Antihelden sucht nach einer Art berechtigter Rache. Steve McQueens "Widows" ist da anders: Das ganze System hat sich erledigt. Es ist korrupt. Die Ärmsten sind darin gezwungen, sich das zu nehmen, was ihnen niemals zustünde. "Widows" beginnt mit einem Adrenalinschub. Wir erleben den neuesten "Job" von Harry Rawlings (Liam Neeson) und seinem Team. Es wird geschnitten, viel geschnitten, denn gleichzeitig lernen wir Alice (Elizabeth Debicki), eine misshandelte Ehefrau, kennen. Darüber hinaus Linda (Michelle Rodriguez), eine zweifache Mutter, die gerade einen eigenen Laden eröffnet und Amanda (Carrie Coon), die ein vier Monate altes Kind hat. Genau wie Rawlings Ehefrau Veronica (Viola Davis) werden sie alle nach der Eröffnungsszene Witwen sein. Kurz nach Rawlings Tod besucht ein Krimineller namens Jamal Manning (Brian Tyree Henry) Veronica und erklärt ihr, dass sie für die Schulden ihres Mannes aufkommen muss. Sie haftet für zwei Millionen, die Rawlings gestohlen hat. Nun braucht Veronica einen Plan, um aus dieser lebensgefährlichen Situation zu entkommen. Nur ist das nicht so einfach in Chicago! Auftritt des Stadtrates Jack Mulligan (Colin Farrell), der den Auftakt bildet einer langen Reihe rassistischer Politiker (darunter sein Vater Tom (Robert Duvall). Chicago, ein korruptes Pflaster und letztlich Abbild einer ungleichen Welt. Eine ganze Reihe an Themen reisst "Widows" an, vor allem aber die Ökonomie der Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Lange Zeit verkörpert Veronica die Ahnungslose. Genauso repräsentieren die beiden anderen Witwen klassische Opfergeschichten. Die Frauen haben nichts gemeinsam, ausser dem Verlust ihrer bisherigen Existenz. Gemeinsam mit einer vierten Frau (der Fluchtwagenfahrerin) bilden sie nun eine Notgemeinschaft, um fünf Millionen Dollar zu rauben. Ist es Zufall, dass zwei von ihnen Afroamerikaner und mexikanischer Abstammung sind? Bestimmt nicht! Überhaupt gibt's so vieles zu entdecken - als auch zu übersehen - dass ich mir "Widows" wohl noch einmal ansehen muss. Einen Satz aber, wird wohl niemand überhören: “Nothing you do is gonna change your situation.” - Most Heist Movies live on the breath of a cool genius. A gang of antiheroes are looking for some kind of justified revenge. Steve McQueen's "Widows" is different: The whole system is done. It's corrupt. The poorest are forced to take what they would never be entitled to. "Widows" begins with an adrenaline rush. We experience the latest "job" from Harry Rawlings (Liam Neeson) and his team. It is cut, much cut, because at the same time we get to know Alice (Elizabeth Debicki), an abused wife. In addition, Linda (Michelle Rodriguez), a mother of two, who is just opening her own shop, and Amanda (Carrie Coon), who has a four-month-old child. Just like Rawling's wife Veronica (Viola Davis), they will all be widows after the opening scene. Shortly after Rawling's death, a criminal named Jamal Manning (Brian Tyree Henry) visits Veronica and tells her that she has to pay her husband's debts. She is liable for two million stolen by Rawlings. Now Veronica needs a plan to escape from this life-threatening situation. But it's not that easy in Chicago! City Councillor Jack Mulligan (Colin Farrell) starts with a long line of racist politicians (including his father Tom (Robert Duvall). Chicago, a corrupt patch and ultimately an image of an unequal world. Widows" addresses a whole series of themes, but above all the economy of relationships between men and women. For a long time Veronica embodied the unsuspecting. The other two widows also represent classic victim stories. The women have nothing in common except the loss of their previous existence. Together with a fourth woman (the getaway car driver), they now form an emergency community to rob five million dollars. Is it a coincidence that two of them are African-Americans and of Mexican descent? Certainly not! There's so much to discover - as well as to overlook - that I have to look at "Widows" again. One sentence however, nobody will probably overhear: "Nothing you do is gonna change your situation."

Kommentare

Eure letzten Kommentare
Count Dracula
Count Dracula
Fr, 08/02/2019 - 05:57

Irgendwie langweilig

Der Film ist leider nach dem Hollywood Standard-Rezept aufgebaut: Es finden sich unterschiedliche Charaktere unterschiedliche Herkunft zusammen, die sich am Anfang nicht mögen, sich dann aber für die Sache zusammenraufen. Offensichtlich wollte man hier beim Drehbuch auf Nummer sicher gehen. Lediglich Colin Farell bringt als moderner Bösewicht etwas Würze in den insgesamt langweiligen Film.
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