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Riefenstahl (2024) (Rating 8,0) DVD-

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Di, 05/11/2024 - 19:47
Directed by: Andres Veiel
Schauspieler: Leni Riefenstahl Rudolf Hess Joseph Goebbels Adolf Hitler Ulrich Noethen
Video: Trailer
Die Besetzung von Andreas Veiels Doku verrät, wir werden Leni Riefenstahls Werk niemals losgelöst vom Nationalsozialismus betrachten dürfen. 1937 trifft sie Hitler in Berlin Dahlem. Ihren Durchbruch schafft sie mit ihrem Olympia Film - und nie wird sie es schaffen, ihren nationalsozialistischen Ruf wieder her zu stellen. 1938 gewann Riefenstahl die Filmfestspiele in Venedig - in Mussolinis Italien. Danach ging es nur noch steil bergab. So zeigt sie Veiel, als Pionierin in einer von Männern dominierten Branche und als Nazi. Natürlich verteidigte sich Riefenstahl; sie sei eine Künstlerin und keine Politikerin. Als sie sich von Hitler anheuern liess, sei sie einfach etwas naiv gewesen und von Schönheit besessen und zudem seien ihre Filme frei von Rassenvorurteilen gewesen. Es waren Werke des Friedens; glaubt Riefenstahl. So war sie, unschuldig und unwissend (meint Riefenstahl). Riefenstahl leugnete die KZs und behauptete, von ihr eingesetzte Roma Häftlinge seien anschliessend in die Freiheit entlassen worden. Die Roma Gemeinschaft sieht das anders; aber Riefenstahl weiss es besser: „Aber mal ehrlich, wer begeht wohl eher einen Meineid: ich oder die Zigeuner?“ - The cast of Andreas Veiel's documentary reveals that we will never be able to view Leni Riefenstahl's work in isolation from National Socialism. She met Hitler in Berlin Dahlem in 1937. Her breakthrough came with her Olympia film - and she would never manage to restore her National Socialist reputation. In 1938, Riefenstahl won the Venice Film Festival - in Mussolini's Italy. After that, it was all downhill from there. Veiel shows her as a pioneer in a male-dominated industry and as a Nazi. Of course, Riefenstahl defended herself; she was an artist and not a politician. When she allowed herself to be hired by Hitler, she was simply a little naive and obsessed with beauty, and her films were free of racial prejudice. They were works of peace, Riefenstahl believes. That's how she was, innocent and ignorant (according to Riefenstahl). Riefenstahl denied the concentration camps and claimed that the Roma prisoners she used were subsequently released into freedom. The Roma community sees it differently; but Riefenstahl knows better: “But honestly, who is more likely to commit perjury: me or the Gypsies?”

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