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Three Colors: Blue - Drei Farben - Blau - Trois couleurs: Bleu (1993) (Rating 9,0) DVD1748

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Three Colors: Blue
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Do, 27/03/2014 - 16:53
Directed by: Krzysztof Kieslowski
Schauspieler: Juliette Binoche Benoît Régent Florence Pernel
Video: Trailer
Nachdem er seine Drei Farben Trilogie beendet hatte, kündigte der Magier Kieslowski seinen Rückzug an. Er wollte keine Filme mehr machen, nur noch rauchen und lesen. Recherchiert mal Interviews mit ihm - welcher Filmemacher ist so sympathisch wie Kieslowski?! Sein Werk - die frühen polnischen und die späten französischen Filme - gehören zur Ausrüstung, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Kieslowski beruhigt mich, ja beglückt mich! Meistens sind wir doch Film Charaktere ohne echtes Innenleben gewohnt. Solche, die kaum nachdenken, eher das Instrument der Handlung sind. Kieslowskis Charaktere sind anders. Sie hüten ein Geheimnis, dass es lohnt, zu erforschen. Blue ist die Geschichte einer Frau, deren Mann stirbt. Sie geht damit so um, wie es wohl niemand vorhergesehen hätte. Die Frau heisst Julie (Juliette Binoche) und projiziert eine starke Sexualität. Obwohl: Sex scheint für sie genauso wenig real wie alles andere um sie herum. Sie war verheiratet mit einem berühmten Komponisten, der während eines Autounfalls starb. Und nun? Julie scheint gar kein Leben mehr zu haben. Wie reagiert sie? Sie ruft einen Freund ihres verstorbenen Mannes an und verführt ihn. Ich denke, sie testet, ob sie überhaupt noch etwas fühlt. Sie fühlt nichts. Sie lädt den Freund ein in eine anonyme Wohnung mitten in Paris. Sie will niemanden treffen, den sie kennt. Keine Erinnerungen, keine Identität. Sie will einfach nochmal auf Null zurück. Wir können das alles in Julies Gesicht erkennen. Was sie denkt und fühlt. Julies Gefühle sind ein Geheimnis, doch vielleicht können wir dieses Geheimnis lüften, indem wir einfach ihr Gesicht lesen? Kieslowski jedenfalls vertraut auf das Gesicht seiner Schauspielerin Binoche, um uns das zu offenbaren, was vermutlich kein Dialog und keine Handlung könnte. Wir kennen das aus unserem eigenen Leben: Braucht es etwa Worte unserer Liebsten, um sie zu verstehen? Nein, es funktioniert genau anders herum. Versuchen sie, Gefühle vor uns zu verbergen, durchschauen wir sie, indem wir ihnen ins Gesicht sehen. Kieslowskis Film lädt uns ein, dasselbe zu tun. Dann geschieht etwas Überraschendes. Julie trifft eine Frau, von deren Existenz sie nichts ahnte. Julie trifft die ehemalige Geliebte ihres Mannes. Nun ist es an den beiden Frauen, sich gemeinsam mit dieser Entdeckung zu beschäftigen... Zeit und Lebenslinien überschneiden sich, getroffene und nicht getroffene Entscheidungen. Mach mal den Versuch und besuche einen Ort, an dem du seit Jahren nicht mehr warst. Ich denke, das ist genau das Gefühl, dieser Hauch von Transzendenz, den Kieslowskis Blue auslöst. - After finishing his Three Colors Trilogy, the magician Kieslowski announced his retreat. He didn't want to make any more movies, just smoke and read. Research interviews with him - which filmmaker is as likeable as Kieslowski?! His work - the early Polish and the late French films - belong to the equipment I would take with me to a lonely island. Kieslowski calms me down, he makes me happy! Mostly we are used to film characters without real inner life. Those who hardly think, are rather the instrument of the plot. Kieslowski's characters are different. They keep a secret that is worth exploring. Blue is the story of a woman whose husband dies. She deals with it in a way no one would have foreseen. The woman's name is Julie (Juliette Binoche) and she projects a strong sexuality. Although: Sex doesn't seem real to her any more than anything else around her. She was married to a famous composer who died in a car accident. And now what? Julie seems to have no life at all. How does she react? She calls a friend of her late husband and seduces him. I think she is testing whether she still feels anything at all. She feels nothing. She invites her boyfriend to an anonymous apartment in the middle of Paris. She doesn't want to meet anyone she knows. No memories, no identity. She just wants to go back to zero. We can see all this in Julie's face. What she thinks and feels. Julie's feelings are a secret, but maybe we can solve this secret by just reading her face? Kieslowski relies on the face of his actress Binoche to reveal to us what probably no dialogue and no action could do. We know it from our own lives: Do we need words from our loved ones to understand them? No, it works the other way around. If they try to hide feelings from us, we can see through them by looking them in the face. Kieslowski's film invites us to do the same. Then something surprising happens. Julie meets a woman whose existence she didn't suspect. Julie meets her husband's former lover. Now it is up to the two women to deal with this discovery together... Time and life lines overlap, decisions made and decisions not made. Give it a try and visit a place where you haven't been for years. I think that's exactly the feeling, this breath of transcendence that Kieslowski's Blue triggers. Translated with www.DeepL.com/Translator

Kommentare

Eure letzten Kommentare
Undine
Undine
Fr, 03/04/2015 - 21:56

Vielleicht bin ich da die

Vielleicht bin ich da die Einzige, aber das Spiel von Juliette Binoche wird der Rolle nicht gerecht. Sie bleibt zu zurückhaltend, zu mysteriös. Niemand ist so.

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