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Three Colors: Red - Drei Farben - Rot - Trois couleurs: Rouge (1994) (Rating 9,0) DVD1750

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Three Colors: Red
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Do, 27/03/2014 - 16:53
Directed by: Krzysztof Kieslowski
Schauspieler: Irène Jacob Jean-Louis Trintignant Frédérique Feder
Video: Trailer

Wir sind umgeben von Fremden und bleiben auch Fremde. Womöglich unterhalten wir uns. Dann stehen wir auf, verlassen einander wieder. Wir werden uns nie wieder sehen. Das erste Bild in Kieslowskis Rouge: Telefondrähte. Rote Telefondrähte. Sie überkreuzen sich. Sie verbinden Menschen, die sich doch nie begegnen. Wohlbemerkt: Kieslowskis Film entstand vor dem Zeitalter des Internets. Blicken wir nun zurück auf unser Leben, meinen wir, es wäre einem Plan gefolgt. Doch ist in Wahrheit nicht alles Zufall? Einzelne Ereignisse ohne Verbindung. In Rouge kennt keiner der Hauptcharaktere die Anderen und es gibt auch keinen Grund dafür, dass sie sich jemals begegnen. Da ist das Model Valentine (Irene Jacob). Sie lebt in Genf. Gerade macht sie einen Anruf. Zur selben Zeit klingelt das Telefon bei Auguste (Jean-Pierre Lorit), eines Jura Studenten. Valentine aber ruft nicht Auguste an, sondern ihren Freund. Er lebt in England und im Grunde sieht sie ihn nie. Beide sind nur formal ein Paar. Soweit wir wissen, haben sich Valentine und Auguste nie getroffen und werden das auch nie. Eines Tages fährt Valentine einen Hund an. Sie macht den Halter ausfindig, einen pensionierten Richter (Jean-Louis Trintignant). Scheinbar kümmert er sich nicht um seinen Hund und zeigt auch für sie keinerlei Regung. Der Richter interessiert sich ausschliesslich dafür, die Nachbarn auszuspionieren. Er hört ihre Telefongespräche ab. Doch irgend etwas geschieht zwischen dem alten Mann und der jungen Frau. Ist es Übereinkunft? Sympathie? Eine Gemeinsamkeit? Ihr Altersunterschied muss 40 Jahre betragen. Sie sind Fremde, die sich nur zufällig getroffen haben. Die Geschichte zwischen ihnen aber wird immer faszinierender. In keinem Moment des Films habe ich eine idee, wie es enden könnten. Überhaupt: Wo es lang geht. Wird es gut verlaufen oder schlecht? Spielt das überhaupt eine Rolle? Die Geheimnisse des täglichen Lebens sind schliesslich tiefer als sie eine kommerzielle Filmhandlung wiedergeben könnte. Valentine ist nur oberflächlich mit ihrem Freund zusammen. Sie geht zurück zum Haus des Richters. Mit ihm führt sie tiefere Gespräche. Es gibt melodramatische Elemente in Rouge, doch spielt Kieslowski sie nie aus. Was würden Valentine und Auguste wohl für ein Paar ergeben? Beide sehnen sich nach Liebe, die für sie unerfüllt bleibt. Was wäre wenn... Was wäre, wenn der Richter und Valentine dasselbe Alter hätten? Wenn sie in einem anderen Jahrhundert lebten? Wenn der Richter eine Katze hätte. Rouge ist einer dieser Filme, die man sieht und sich dabei ungeheuer lebendig fühlt. Es ist einer der Filme, die man sieht und anschliessend noch lange darüber nachdenkt.- 

We are surrounded by strangers and remain strangers. Possibly we talk. Then we get up, leave each other again. We will never see each other again. The first picture in Kieslowski's Rouge: telephone wires. Red telephone wires. They cross each other. They connect people who never meet. Notice: Kieslowski's film was made before the age of the Internet. If we now look back on our lives, we think it was following a plan. But isn't everything really a coincidence? Individual events without connection. In Rouge none of the main characters knows the others and there is no reason why they ever meet. There is the model Valentine (Irene Jacob). She lives in Geneva. She's making a call right now. At the same time the phone rings at Auguste (Jean-Pierre Lorit), a law student. Valentine does not call Auguste, but her boyfriend. He lives in England and basically she never sees him. Both are only formally a couple. As far as we know, Valentine and Auguste never met and never will. One day Valentine approaches a dog. She finds the owner, a retired judge (Jean-Louis Trintignant). Apparently he doesn't care about his dog and doesn't show any emotion for her either. The judge is only interested in spying on the neighbours. He listens to their telephone conversations. But something happens between the old man and the young woman. Is it an agreement? Sympathy? What do they have in common? Their age difference must be 40 years. They are strangers who only met by chance. But the story between them becomes more and more fascinating. In no moment of the film do I have an idea of how it could end. Anyway: Where it goes. Will it be good or bad? Does it matter at all? After all, the secrets of everyday life are deeper than a commercial film plot could reproduce. Valentine is only superficially together with her boyfriend. She goes back to the judge's house. She has deeper conversations with him. There are melodramatic elements in Rouge, but Kieslowski never plays them off. What would Valentine and Auguste make for a couple? Both long for love that remains unfulfilled for them. What would be if... What if the judge and Valentine had the same age? If they lived in another century? If the judge had a cat. Rouge is one of those movies you see and feel incredibly alive. It's one of those films you see and think about for a long time afterwards.

Translated with www.DeepL.com/Translator

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Undine
Undine
Fr, 03/04/2015 - 21:54

Der Abschluss der Trilogie

Der Abschluss der Trilogie ging mir am meisten unter die Haut. das Thema der Überwachung, aber auch ein Pamphlet des Rechts.

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