Whiplash ist filmisches Adrenalin! In einer Zeit, da Filme von Marktforschern auf bestimmte Zielgruppen hin konzipiert werden, ist das hier ein tief persönliches und lebendiges Drama! Wie weit würdest du für den Erfolg gehen? Wie sehr würdest du jemanden anderen quälen, um ihn auf den richtigen Weg zu trimmen? Whiplash ist genauso intensiv wie ein Trommelwirbel, wächst und fällt - genau wie die Hoffnungen des jungen Schülers. Die Kamera führt in einen engen Korridor an dessen Ende eine Tür geöffnet ist. Die Kamera fängt auch den Lehrer ein, der mit wenigen Fragen seine Position klar macht. Andrew, dem Schüler, bleibt nur übrig, stumm zu nicken. Es ist der Tonfall eines grausamen Katz- und Maus-Spiels. Regisseur Damien Chazelle hat ähnliche Erfahrungen wie Trommel-Schüler Andrew Neiman (Miles Teller). Auch er hat sich früher die Finger blutig gespielt, erlitt unter dem Druck seines Lehrers Angst-Attacken und Depressionen. In Whiplash dringt Andrews Angst aus allen Poren und auch wir halten den Atem an, so präzise ist das gefilmt. Ein Musiker-Thriller nach dem Vorbild der militärischen Kadetten-Filme. J. K Simmons gibt den unnachgiebigen Drill-Sergant Fletcher und zelebriert die Kunst der Einschüchterung mit kahlem Schädel und hervortretenden Adern. Doch trotz aller seelischen Grausamkeit ist da eine vage Hoffnung, alles möge sich noch zum Guten wenden... Whiplash bleibt nicht nur in Erinnerung wegen der grossen schauspielerischen Leistungen, sondern erreicht ein anderes Level bezüglich der filmischen Umsetzung und des reinen Tempos. Editor Tom Cross und Kameramann Sharone Meir stossen uns auf die Bühne zu Andrew und Fletcher, schneiden und schwenken zum Trommel-Rhythmus wie ich es nie zuvor sah! So fesselnd, so hochgradig spannend wird es in diesem Jahr keinen Film mehr geben! Nach dem Abspann wirst du selbst das Gefühl absoluter Überanstrengung erleben... - Whiplash is cinematic adrenaline! At a time when films are being conceived by market researchers for specific target groups, this is a deeply personal and lively drama! How far would you go for success? How much would you torture someone else to get them on the right track? Whiplash is as intense as a drum roll, grows and falls - just like the young student's hopes. The camera leads into a narrow corridor at the end of which a door is open. The camera also captures the teacher, who clarifies his position with a few questions. Andrew, the student, only remains to nod silently. It is the tone of a cruel game of cat and mouse. Director Damien Chazelle has similar experiences to drum student Andrew Neiman (Miles Teller). He also used to play his fingers bloody, suffered anxiety attacks and depression under the pressure of his teacher. In Whiplash Andrews fear penetrates out of all pores and we also hold our breath, so precisely it is filmed. A musical thriller modelled on military cadet movies. J. K Simmons gives the relentless drill-sergant Fletcher and celebrates the art of intimidation with bare skulls and protruding veins. But despite all mental cruelty there is a vague hope that everything will still turn out well... Whiplash is not only remembered for its great acting achievements, but also reaches a different level of cinematic realisation and pure speed. Editor Tom Cross and cameraman Sharone Meir push us onto the stage with Andrew and Fletcher, cutting and panning to the drum rhythm like I never saw before! There won't be another film so captivating, so highly exciting this year! After the credits you will experience the feeling of absolute overexertion...
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Kommentare
Eure letzten Kommentare@Divergence Na ja, ich meine
@Divergence Na ja, ich meine gerade, dass das in der Musik eben anders ist. Technisch perfekte Bands machen selten die beste musik. Gute Musik kommt nur vielleicht nur zu max. 50% von guter Technik.....
Ich verstehe die Kritik an
Ich verstehe die Kritik an WHIPLASH irgendwie immer noch nicht.
Es st nun mal ne Tatsache : Wer sich anstrengt und hart trainiert wird eben besser. Ob die totale Selbstaufgabe es nun wert ist, ist ne andere Geschichte. Andrew triumphiert in der letzten Szene über seinen Lehrer und arbeitet nicht mit ihm zusammen.
Psychologisch feinfühlig aber
Psychologisch feinfühlig aber genauso beinhart inszeniertes Kammerspiel. Simmons und Teller lassen in ihrem Spiel die gleiche Disziplin walten, wie sie die Geschichte vorgibt und bleiben immer auf Augenhöhe in ihrem außergewöhnlichen Spiel. Und das ist in diesem Fall nicht nur einfach Schauspielerei, sondern fühlbare Knochenarbeit. So bleibt es letztlich rätselhaft, warum ein so meisterliches Werk dieses Jahr bei den Oscars nicht als bester Film durchging.
Stimmt: Schauspielerisch ist
Stimmt: Schauspielerisch ist der Film schon beeindruckend. Inhaltlich ist der Film ist aber schon eine Beleidung für den Jazz und den Musiker (zumindest für mich als Hobby-Drummer). Es wird nur eine freudlose Message vermittelt: Wer ein großer Musiker sein will, muss üben, bis das Blut spritzt und darf nicht bumsen.
Ein Geheim Tipp! Ganz tolle
Ein Geheim Tipp! Ganz tolle Musik Doku! Wie ein Rausch gemacht!


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