Michael J. Fox ist wieder durch die Zeiten gereist, doch diesmal in die Vergangenheit. Es scheint so, als ob The Secret Of My Success gar nicht in den 80ern entstanden sei, sondern Ende der 50er. Die Komödien-Klischees diese Zeit werden so offen bedient, dass einzig die 80er Jahre Föhn-Frisuren daran erinnern, dass Herbert Ross die Komödie 1987 inszeniert hat. Fox spielt einen armen Jungen aus Kansas, der in New York zu Geld kommen will. Er spaziert in das Büro seines reichen New Yorker Onkels (der ihn kaum kennt) und bittet um Arbeit. Gleich verliebt er sich in die einzige weibliche Führungsperson (Helen Slater) und wagt einen Sprung von der Postabteilung in die Chef-Etage. Im Fahrstuhl zieht er die Arbeiter-Klamotten aus und gibt sich im Anzug als leitender Angestellter aus. Das Drehbuch versucht nun alle nur denkbaren Pointen aus dieser falschen Identität zu saugen. Dazu gehört auch, dass er eine Affäre mit der Frau seines Onkels eingeht, also mit der Tante schläft. Alles im Film dient dem Zweck, einen Lacher zu erringen und genauso zweckorientiert handeln die Protagonisten. Herbert Ross pendelt zwischen Sitcom und Slapstick, zur Satire aber reichts nie. Es scheint, als ob dem Film gar nicht klar sei, dass sich im Kern eine Yuppie Farce geradezu aufdrängt. Im Finale sucht jeder jeden im fremden Bett. Der Junge aus Kansas, die schöne Blonde aus der Chefabteilung, der Onkel und seine Frau. Obwohl alle erfolgreich in einem Grosskonzern arbeiten, fällt niemanden auf, welches Spiel abläuft. Keiner der Top Manager ist in der Lage, die falsche Identität des Bauern aus Kansas aufzudecken. Ist das möglich? - Michael J. Fox has travelled through time again, but this time into the past. It seems as if The Secret Of My Success didn't originate in the 80s, but in the late 50s. The comedy clichés of this period are so openly served that only the hairdryer hairstyles of the 80s remind us that Herbert Ross staged the comedy in 1987. Fox plays a poor Kansas boy who wants to make money in New York. He walks into the office of his rich New York uncle (who hardly knows him) and asks for work. He soon falls in love with the only female leader (Helen Slater) and dares a leap from the mail department to the executive floor. In the elevator he takes off his workers' clothes and poses as a manager in a suit. The script now tries to draw every conceivable punch line from this false identity. This includes having an affair with his uncle's wife, i.e. sleeping with his aunt. Everything in the film serves the purpose of getting a laugh and the protagonists act just as purposefully. Herbert Ross oscillates between sitcom and slapstick, but satire is never enough. It seems as if the movie doesn't realize that a yuppie farce imposes itself in the core. In the finale, everyone is looking for everyone in a strange bed. The boy from Kansas, the beautiful blonde from the chief's department, the uncle and his wife. Although everyone works successfully in a large corporation, nobody notices which game is going on. None of the top managers are able to uncover the false identity of the Kansas farmer. Is that possible?
Kommentare
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neben zurück in die zukunft
neben zurück in die zukunft der einzige wirkliche erfolg von michael j. fox, dessen karriere mit light of day und solchen ergüssen strandete.
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Eine ziemliche intelligente
Eine ziemliche intelligente Yuppie Komödie von Herbert Ross, der auch schon in den 70ern für intelligente Komödien stand
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