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Maps To The Stars (2014) (Rating 7,5) DVD8504

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Maps To The Stars (2014) (Rating 7,5) DVD8504
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Do, 05/03/2015 - 16:23
Directed by: David Cronenberg
Schauspieler: Julianne Moore Mia Wasikowska Robert Pattinson John Cusack
Video: Trailer

David Cronenberg ist einer der ganz wenigen Regisseure, dessen Werk spontanen Angriffen mühelos stand hält: Sein Mix aus schwarzer Komödie und unverfrorenem Melodram kommt so delikat daher, manchmal auch so abstossend, dass wir einfach nicht wissen können, ob ers ernst meint oder doch nicht? Die Antwort lautet dann gewöhnlich: Beides. Lange wurde er als Horror-Filmemacher beschrieben und seine Faszination für Körper Invasionen und die Fragilität des Fleisches scheinen diese Etikette auch zu bedienen. Eine Reihe seiner Filme geht aber auch ohne genetische Mutation oder "Monster" als Horror durch. Warum? Ist es so, dass Cronenberg weniger interessiert ist an Gore, sondern vielmehr am inneren Biest? Die monströse Natur der Obsession, des Verlangens, die Unmöglichkeit, vor sich selbst zu fliehen und die Grausamkeit der Gesellschaft, die den Charakter des Einzelnen definiert - das sind die grossen Themen Cronenbergs. Einen "richtigen" Horrofilm hat er bei genauerer Betrachtung seit den 80ern nicht mehr gemacht. Der Horror entsteht daraus, was Menschen einander antun, was sie drängt, was sie sind. Maps To The Star ist so gesehen, ein "guter alter" Cronenberg. Obwohl Kritiker das Werk als weniger wichtig einstupften. Vor allem missfiel einigen, dass Cronenberg Hollywood falsch darstelle. Die Charaktere sind ängstlich, heuchlerisch und manchmal auch gewalttätig. Sie alle leben in L.A., das wie eine Kleinstadt inszeniert wird. Jeder kennt jeden - wie in einer wachsenden Familie. Zusammengehörig sind diese Familien-Mitglieder nicht durch ihr Blut, sondern ihren Hunger nach Bestätigung. Sie wollen Luxus und Ruhm, im Kern aber grenzenlose Liebe. Akzeptanz ohne Bedingungen. Havana Segrand (Julianne Moore) ist ein Star, dessen Ruhm mit 50er zu sinken beginnt. Wie so viele Cronenberg Charaktere leidet sie unter ihrer Vergangenheit, doch es ist ihr unmöglich, zu entfliehen. Ironischerweise flieht sie, indem sie sich immer tiefer in der eigenen Psyche vergräbt. Havana will auftreten in einem biographischen Drama über ihre Mutter Clarice Taggart (Sarah Gadon). Die wiederum stellt eine Schauspielerin dar, die sexuell und psychologisch wie ein Raubtier wirkt. Im Drama versucht die Schauspielerin ihrer Mutter zu entkommen, wobei sie genauso wird wie sie. Havana würde alles tun, um ihre Mutter zu spielen und womöglich den Oscar zu bekommen! Havanas Therapeut ist der Selbsthilfe-Guru Dr. Stafford Weiss (John Cusack), ein Mann, der sich als selbstlos und fürsorglich beschreibt, jedoch Crack süchtig ist. Seine Tochter Agatha Weiss (Mia Wasikowska) arbeitet als Havanas Assistentin. Bald offenbart sie unbarmherzige Züge, sich als Havanas Rivalin zu positionieren. Ich bezweifle, ob die Themen und Situationen von Maps To The Stars tief genug herausgearbeitet worden sind, um die brilliante Regie sowie die grossen Schauspieler zu verdienen. Die Geschichte und wie die Charaktere miteinander verbunden werden, macht auf mich einen gekünstelten Eindruck. Ausserdem wirkt Maps To The Stars als Film zu glatt und das soll kaschiert weden mit etwas Gewalt und Selbst-Kasteiung. Bis zum Ende des Films hat Cronenberg alle seine Figuren seziert: Eine alte Wunde hier, ein schlimmer Traum dort. Trotzdem, der Film fliesst und es ist schwer, sich ihm zu entziehen. - 

David Cronenberg is one of the very few directors whose work effortlessly withstands spontaneous attacks: His mix of black comedy and unabashed melodrama comes across so delicately, sometimes so repulsively, that we simply can't tell if he's serious or not? The answer is usually both. He has long been described as a horror filmmaker, and his fascination with body invasions and the fragility of the flesh seem to serve that label as well. But a number of his films pass for horror even without genetic mutation or "monsters." Why? Is it that Cronenberg is less interested in gore and more interested in the inner beast? The monstrous nature of obsession, desire, the impossibility of escaping from oneself and the cruelty of society that defines the character of the individual - these are Cronenberg's big themes. On closer inspection, he has not made a "real" horror film since the 80s. The horror comes from what people do to each other, what pushes them, what they are. Maps To The Star is, in that sense, a "good old" Cronenberg. Although critics panned the work as less important. Most notably, some disliked that Cronenberg misrepresented Hollywood. The characters are fearful, hypocritical and sometimes violent. They all live in L.A., which is staged like a small town. Everyone knows everyone - as in a growing family. These family members belong together not by blood, but by their hunger for validation. They want luxury and fame, but at their core, boundless love. Acceptance without strings attached. Havana Segrand (Julianne Moore) is a star whose fame begins to decline in her 50s. Like so many Cronenberg characters, she suffers from her past, but it is impossible for her to escape. Ironically, she escapes by burying herself deeper and deeper in her own psyche. Havana wants to appear in a biographical drama about her mother Clarice Taggart (Sarah Gadon). She, in turn, portrays an actress who is sexually and psychologically like a predator. In the drama, the actress tries to escape her mother, becoming just like her. Havana would do anything to play her mother and possibly get the Oscar! Havana's therapist is self-help guru Dr. Stafford Weiss (John Cusack), a man who describes himself as selfless and caring, but is a crack addict. His daughter Agatha Weiss (Mia Wasikowska) works as Havana's assistant. She soon reveals ruthless moves to position herself as Havana's rival. I doubt if the themes and situations of Maps To The Stars have been fleshed out deeply enough to merit the brilliant direction as well as the great acting. The story and how the characters are connected makes a contrived impression on me. Also, Maps To The Stars seems too slick as a film and that is supposed to be masked with some violence and self-mortification. By the end of the film, Cronenberg has dissected all his characters: An old wound here, a bad dream there. Still, the film flows and it's hard to escape it.

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Kommentare

Eure letzten Kommentare
irina.kerner
irina.kerner
Di, 02/02/2016 - 17:56

Spooky Psychodrama mit

Spooky Psychodrama mit satirischem Ansatz, das auf einen Film im Film im Film hinausläuft. First-World-Problems, Besessenheit und Selbstreferenzialität galore. Dass Cusack und Moore zu diesem vortrefflichen Cast hinzugestoßen sind, kann nur als Glücksfall gewertet werden. Besonders die Moore in ihrer weinerlich-grantigen Art erfrischt jede Einstellung. Wenn sie nicht schon den Oscar hätte, dann hat sie sich zumindest mit der Klo-Szene dafür ins Gespräch gebracht. Endlich mal wieder ein handfester Cronenberg!

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Gustav
Gustav
Sa, 21/03/2015 - 02:06

leider sehr enttäuschend.

leider sehr enttäuschend. robert pattinson hat auch mal wieder nichts in einem cronenberg film verloren. das wird doch wohl nicht sein de niro?

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R2D2
R2D2
Do, 19/03/2015 - 14:05

David Cronenbergs Hollywood

David Cronenbergs Hollywood Satire ist schon deshalb überflüssig, da der Kanadier mit Hollywood wenig zu tun hat! Leider kann man einen gewissen Niedergang des Alterswerks feststellen, was bei Cronenberg nur umso verwundert, da A History of Violence oder Eastern Promises ungleich besser gefielen, als seine Filme während den 90ern. Leider setzt sich hier aber die Tendenz seines Freud Biopics fort: Gepflegte Langeweile

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