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In The Shadow Of Women - Im Schatten der Frauen - L'ombre des femmes (2015) (Rating 7,3) DVD8254

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In The Shadow Of Women - Im Schatten der Frauen - L'ombre des femmes (2015) (Rating 7,3) DVD8254
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Di, 26/01/2016 - 11:36
Directed by: Philippe Garrel
Schauspieler: Clotilde Courau Stanislas Merhar Lena Paugam
Video: Trailer

Am Ende entschuldigt er sich bei seiner Geliebten, sie gebissen zu haben. Obwohl der Nouvelle Vague Veteran Philippe Garrel seine Geschichte ohne Umschweife, direkt, in wundervoll kontrastreichem Schwarzweiss erzählt, ist doch nichts hier emotional einfach. Wir begegnen Pierre (Stanislas Merhar) und Manon (Clotilde Courau) - beide scheinen ein erfülltes Leben zu führen. Gemeinsam in der richtigen Balance aus Arbeit und Liebe. Er arbeitet gerade an einem Dokumentarfilm über den französischen Widerstand im zweiten Weltkrieg. Sie jobbt nur halbtags und kann ihn unterstützen. Garrel observiert die Beiden einfach bei ihrer täglichen Routine. Von einem ganz typischen Tag zum nächsten, wobei er oft auch ohne Dialoge auskommt. Vollkommen unverhofft erwischt uns deshalb die Affäre von Pierre mit der jüngerin Elisabeth (Lena Paugam). Nichts ist aussergewöhnlich an ihr: Sie ist von schlichter Schönheit und beide teilen keine besondere Chemie der Liebe miteinander. Offensichtlich sucht Pierre gar nicht nach etwas Besserem, denn seine Frau ist ausserordentlich schön, perfekt gekleidet und klug. Zur selben Zeit beginnt Manon eine Affäre mit einem Mann, dem Garrell noch nicht einmal einen Namen zugesteht. Manon weiss noch nicht einmal von Pierres Untreue, doch wer würde wagen zu behaupten, dass Frauen dafür keinen siebten Sinn hätten? Spannend ist es zu beobachten, wie beide in ihrem kleinen Apartment versuchen, zu verheimlichen - bis alles aufliegt. Merhal spielt fast spärlich, während Courau eine beeindruckende Bandbreite der Emotionen zeigt. Wut, dann wieder Stille, Trauer und wieder Wut - alles wirkt echt! Keine seiner Figuren verurteilt Garrell für ihre schlechte Wahl. So etwas passiert eben zu allen Zeiten, weshalb der Blick zurück in die 60er auch nicht aufgesetzt wirkt. Genauso wie seine Thematik hätte der ganze Film eben auch vor 50 Jahren spielen können. - In the end, he apologizes to his lover for biting her. Although the Nouvelle Vague veteran Philippe Garrel tells his story straightforwardly, directly, in wonderfully contrasting black and white, nothing here is emotionally simple. We meet Pierre (Stanislas Merhar) and Manon (Clotilde Courau) - both seem to lead a full life. Together in the right balance of work and love. He is currently working on a documentary about the French resistance in World War II. She only works part-time and can support him. Garrel simply observes them in their daily routine. From one typical day to the next, often without dialogues. Completely unexpectedly, we are caught in Pierre's affair with the younger Elisabeth (Lena Paugam). There is nothing unusual about it: it is of simple beauty and both do not share a special chemistry of love. Obviously Pierre is not looking for anything better, because his wife is extraordinarily beautiful, perfectly dressed and clever. At the same time, Manon begins an affair with a man Garrell doesn't even give a name to. Manon doesn't even know about Pierre's infidelity, but who would dare to say that women have no seventh sense for it? It is exciting to watch how both try to hide in their small apartment - until everything is in place. Merhal plays almost sparsely, while Courau shows an impressive range of emotions. Anger, then silence, sadness and anger again - everything seems real! None of his characters convicted Garrell for their poor choice. Something like this happens at all times, which is why looking back into the 60s doesn't seem like a fake either. Just like its theme, the whole film could have been played 50 years ago.

Kommentare

Eure letzten Kommentare
Patricia.Kotlyarenko
Patricia.Kotlyarenko
Mi, 09/03/2016 - 09:38

one of the greatest films

one of the greatest films ever made...this is a movie by a man trying to make amends not for himself but for cinema, this corrupted art of male dominion, this is the first time garrel is fully working dialectally, asking us to question images..but they're not just garrel images, they're ones we've seen all through the history of cinema, written and directed by men

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Geek76
Geek76
Mo, 01/02/2016 - 13:34

Nun wirklich einer der

Nun wirklich einer der Letzten der Nouvelle Vague.

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Atsuko Minami
Atsuko Minami
Mi, 27/01/2016 - 20:29

ich habe alte filme gesehen

ich habe alte filme gesehen von philippe garrel. La Frontière de l'aube - Philippe Garrel (Complete, sub eng) https://www.youtube.com/watch?v=IWiQNJxZASc

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gerd_rehm
gerd_rehm
Di, 26/01/2016 - 19:15

Die späten Filme von Philippe

Die späten Filme von Philippe Garrel vermarkten geschickt den Wohlklang der Nouvelle Vague. Er ist immer noch kein besonders begabter Unterhalter, aber seine Filme leben vom Glanz des Vergangenen.

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